Donnerstag , 22 Juni 2017
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Apple-Aktionär möchte besser beteiligt werden

(TG) Apple hat durch die aktuelle Erfolgsserie ein großes Kapital in den Kassen des Unternehmens angesammelt. Aktuell wird dieses auf rund 137 Milliarden Dollar beziffert. Dieses freut natürlich nicht nur Apple, sondern weckt natürlich auch die Begehrlichkeiten von den Aktionären.

Der berühmte Hedgefonds-Manager David Einhorn, besitzt mit seiner Firma rund 1,3 Millionen Apple-Aktien, was in etwa 0,12 Prozent der Anteile von Apple ausmacht. David Einhorn möchte in Zukunft gerne mehr von diesem Firmenkapital in Form von Dividendenzahlungen ab haben. Die Britische ‚Guardian‘ berichtet sogar darüber, dass der Aktionär in Amerika Klage gegen Apple erhoben hat um sein Willen durchzusetzen. In der Klage versucht Einhorn außerdem weitere Aktionäre hinter sich zu sammeln, um eine größere Aussagekraft zu haben.

Nach Einhorns Ansicht reicht es nicht mehr, die Aktionäre nur durch steigende Aktien zu erfreuen. Er fordert eine Gewinnbeteiligung der Aktionäre. Er habe dafür Verständnis, dass Apple sich aufgrund  der aktuell angeschlagenen wirtschaftlichen Lage ein ausreichend großes finanzielles Polster aufbauen & halten möchte, um im Ernstfall auch kurzfristig auf neue Entwicklungen zu reagieren. Seiner Ansicht nach übertrifft die aktuelle Firmenrücklage dieses Polster aber bei weitem. Mit diesen Sätzen begründete er seine aktuellen Züge.

David Einhorn - Apple Aktionär

David Einhorn – Apple Aktionär

Doch mit dieser Ansicht ist Einhorn nicht alleine, wenn man sich überlegt was Apple dort an Kapital zusammengesammelt hat, dann wird einem schnell klar welche Wirtschaftsmacht das Unternehmen mittlerweile ist. Wenn Apple wollte, könnte das Unternehmen schon heute Zwei bis Drei der größten IT-Unternehmen in Amerika übernehmen, alleine schon dann, wenn man die aktuellen Börsenwerte berücksichtigt. Die Bargeldreserven von Apple entsprechen schon heute fast dem Bruttoinlandsprodukt von Neuseeland, das durch ein einziges Unternehmen – Hier sitzt das Geld „locker“ nach Ansicht von David Einhorn.

Einhorn führte auf, das er bereits seit einigen Monaten mit dem Apple-Management über eine höhere Dividenden-Zahlung diskutiert. Das Management von Apple lehnte diese Aufforderung bislang jedoch immer ab – aus diesem Grund habe Einhorn nun Klage erhoben – um den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen.

Einhorn wendete sich mit einem offenen Brief an andere Anteilseigner um deren Unterstützung für dieses Vorhaben zu erhalten. Mit den Worten „Es ist euer Geld“, appelliert er in dem Schreiben an die anderen Anteilseigner. Er wies weiter darauf hin, dass in anderen aber vergleichbaren Fällen stets nur ein ausreichend hoher Druck (wie zB. eine Klage) dazu führte, dass weitere und höhere Gelder an die Aktionäre ausgezahlt wurden. Ob Einhorn damit Erfolg hat steht bislang noch in den Sternen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Apple-Aktionär möchte besser beteiligt werden
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