Freitag , 24 März 2017
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Apple plant mehr ARM-Prozessor-Unterstützung für neue MacBooks

Für die Zukunft der MacBooks scheint Apple eine stärkere Unabhängigkeit von Intel zu planen, unter anderem durch eine bessere Integration eigener Prozessoren.

Erst im Oktober letzten Jahres hat Apple die neuen MacBook Pros präsentiert und den Spitzenmodellen die Touch Bar, eine zusätzliche Bedienmöglichkeit in Form eines Touchscreens oberhalb der Tastatur, spendiert. Besonders interessant für den heutigen Bloomberg-Bericht ist dabei der kleine, von Apple selbst entwickelte, ARM-Chip ähnlich dem Prozessor der Apple Watch, der das Display intern mit Informationen versorgt.

Weniger Akkubedarf und weniger Abhängigkeit

Dieser kleine Chip, der aktuell ausschließlich die Touch Bar betreibt und über einen USB-Controller mit dem MacBook kommuniziert, könnte in kommenden Versionen der MacBooks, die wir eventuell sogar noch in diesem Jahr sehen, eine deutlich größere Rolle spielen. Laut Bloomberg experimentiert Apple intern mit einem Chip, Codename T310, der nicht nur für die Steuerung der Touch Bar zuständig ist, sondern weitere Aufgaben für das System übernehmen kann. Möglich wäre, so der Bericht, zum Beispiel eine Nutzung des kleinen ARM-Chips für die sogenannte Power Nap-Funktion des Macs, die im Standby-Modus regelmäßig das MacBook weckt und zum Beispiel neue Mails abruft und sogar Backups erstellt.

Der Einsatz von Apples eigenem ARM-Chip für diese Zwecke hätte zwei große Vorteile: Erstens könnte man langsam die Abhängigkeit von Intel-Prozessoren verringern, in letzter Zeit waren diese Chips und die Verzögerungen bei ihrem Release immer wieder der Grund für ausgebliebene Updates von Apples Macs. Zweitens würde ein solcher Chip deutlich energiesparender arbeiten können als es der „große“ Prozessor des MacBooks kann, weshalb für kleine Hintergrundaufgaben wie Power Nap weniger Energie benötigt würde und die Akkulaufzeit der Geräte dadurch nachhaltig verbessert werden könnte.

Noch nennt Bloomberg keinen ganz konkreten Zeitpunkt für die Vorstellung einer solchen Technologie, einen Release noch in diesem Jahr schließt man jedoch nicht aus. Unklar ist noch, ob ein solcher Chip den Touch Bar-MacBooks vorbehalten wäre, oder ob Apple auch an anderen Macs mit einer entsprechenden Technologie arbeitet.

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Über Yannik Achternbosch

Yannik hat 2015 Abi gemacht und nun, nach einem Freiwilligendienst, sein Studium der Politikwissenschaft in Berlin aufgenommen. Er ist seit 2010 als Blogger in der Apple-Szene aktiv und nutzt privat iPhone, iPad und MacBook. Er arbeitet mit Begeisterung bei verschiedenen Blogs und hat seit Jahren keinen Keynote-Stream mehr verpasst.

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