Donnerstag , 21 September 2017
Startseite | iPhone | Apple und Foxconn beraten über Display-Fabrik in den USA

Apple und Foxconn beraten über Display-Fabrik in den USA

Apples iPhone-Produktion könnte sich schon bald zumindest in Teilen zurück in die USA verlagern, zusammen mit Foxconn plane man eine milliardenschwere Investition in eine Display-Fabrik in den Vereinigten Staaten.

Der frisch vereidigte US-Präsident Donald Trump versucht mit einem enormen Druck, große Firmen zur stärkeren Produktion in den USA zu bewegen, nur so meint er, sein Wahlkampfversprechen, der „größte Jobschaffer aller Zeiten“ zu sein, erfüllen zu können. Auch an Apple geht die Drohung von utopisch hohen Strafzöllen von Produkten aus dem Ausland nicht spurlos vorbei, Foxconn bestätigt nun die Pläne, zusammen mit Apple über Investitionen in eine neue Displayfabrik in den USA nachzudenken.

Hochmoderne und automatisierte Fabrik geplant

Das asiatische Wirtschaftsmagazin Nikkei berichtet von der Jahresversammlung des iPhone-Herstellers Foxconn, auf der der CEO der Firma sich über eine mögliche Investition geäußert haben soll. Zusammen könnten Apple und Foxconn bis zu sieben Milliarden US-Dollar in eine solche Fabrik investieren, die sich dann vor allem um die Produktion von Displaypanels kümmern soll. Trumps Jobversprechen könnten jedoch trotz der denkbaren Rückverlagerung von Produktionskapazitäten in die USA nicht aufgehen: Foxconn-Vorsitzender Terry Gou sagte, die geplante Fabrik wäre eine der modernsten Fabriken weltweit und würde in weiten Teilen vollkommen automatisiert betrieben werden – entsprechend wäre die Zahl der neuen Jobs eher gering.

Bereits Barack Obama hat Apple 2011 gefragt, ob und wie man die iPhone-Produktion zurück in die USA verlagern könnte – Jobs einfache Antwort war damals „Those jobs aren’t coming back“. Die Ankündigung von Foxconn – Apples Bestätigung der Überlegungen steht noch aus – unterstreicht genau das. In den USA produzierte iPhones wären vermutlich, aufgrund fehlender Subventionen des Staates, teurer als die Produkte aus China und würden zudem, durch die hochmodernen und automatisierten Fabrikanlagen, kaum neue Jobs schaffen. Der Blick auf die Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten bleibt jedoch interessant, hohe Strafzölle könnte eine Auseinandersetzung mit China provozieren, die auch Apple in Zugzwang bringen würde.

Apple und Foxconn beraten über Display-Fabrik in den USA
4.1 (82%) 10 Artikel bewerten

Die Apfelmagazine-Empfehlungen für deine neue Hardware:

iPhoneiPadMacVerträge
 Apple Store Apple Store Apple Store Telekom
 Telekom Telekom Gravis o2
 o2 o2 Saturn Vodafone
 Vodafone Vodafone MacTrade Base
 Gravis Gravis Amazon Congstar
 Saturn Cyberport Cyberport Sparhandy

 

Über Yannik Achternbosch

Yannik hat 2015 Abi gemacht und nun, nach einem Freiwilligendienst, sein Studium der Politikwissenschaft in Berlin aufgenommen. Er ist seit 2010 als Blogger in der Apple-Szene aktiv und nutzt privat iPhone, iPad und MacBook. Er arbeitet mit Begeisterung bei verschiedenen Blogs und hat seit Jahren keinen Keynote-Stream mehr verpasst.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*