Montag , 25 September 2017
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Apple’s iTunes Radio: So vergütet Apple

iTunes-radio-so-verguetet-apple-7797/itunes-radio-2/“ rel=“attachment wp-att-7798″>itunes-radio(CT) Mit iTunes Radio hat Apple ein personalisiertes Radio auf der WWDC vorgestellt. Das geschah nach einem Jahr zähen Verhandlungen mit den Major Labels, bei denen Apple selbst auch stark auf die Bedürfnisse der Plattenfirmen eingehen musste. Während die Major Labels jetzt bereits einen Vertrag mit Apple haben, fehlen noch die Indie Labels. Die haben von Apple ebenfalls einen Vertragsentwurf vorgelegt bekommen. Details aus diesen Verträgen sind jetzt bekannt geworden.  Demnach bezahlt Apple sowohl eine festgelegte Vergütung als auch eine von der Werbung abhängige Gebühr. Im ersten Jahr soll die Vergütung pro Song bei 0,13 US Cent liegen. Außerdem bekommen die Labels 15 Prozent der Werbeeinahmen als zusätzliche Vergütung.

Apple zahlt mehr als Pandora in den USA

Im zweiten Jahr wird die Vergütung etwas ansteigen. Dann soll sie pro Song 0,14 US Cent betragen und zusätzlich 19 Prozent der Werbeeinnahmen. Zum Vergleich: Der direkte US Konkurrent Pandora bezahlt pro Song eine Vergütung von 0,12 US Cent. Apple selbst behauptet, damit doppelt so viel an die Labels zu bezahlen wie das personalisierte Internetradio Pandora. Wichtig bei Apple’s iTunes Radio: Es werden nur Songs für das Streaming vergütet. Musik aus der lokalen iTunes Datenbank gekaufter Songs die über iTunes Radio abgespielt werden bekommen keine Vergütung. Außerdem sind Songs von der Vergütung ausgeschlossen, die derzeit im Rahmen einer speziellen Promotion eingebunden werden oder wenn der Titel bereits vor erreichen der 20 Sekunden Marke übersprungen wird. Apple darf dabei jedoch nur zwei Songs pro Stunde aus der Vergütung herausfallen lassen.

Apple hofft eher auf Gewinn durch iTunes Käufe

Apple selbst erhofft sich von iTunes Radio keine großen Werbeeinnahmen. Vielmehr geht es darum, die Anzahl der Verkäufe im iTunes Store zu steigern sowie auch für mehr Verkäufe bei iPod Touch, iPad und iPhone zu sorgen. Außerdem hofft das Unternehmen auf ein Wachstum der iAd Werbeplattform. Interessant ist neben der reinen Vergütung ein Punkt in dem Schriftstück, in dem es um die Vergütung innerhalb von alternativen Programmelementen geht. Apple will demnach auch bezahlen, wenn die Musik aus dem Katalog des Labels für Sprachinhalte wie News, Wetter, Sport oder eben andere Inhalte verwendet wird. Das lässt zumindest die Option offen, dass Apple aus iTunes Radio noch mehr machen könnte als bisher bekannt.

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