Montag , 25 September 2017
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Connected Cars: Vernetzung in Autos wird immer wichtiger

Smartphones und Tablets haben gezeigt, dass die Vorteile des Internets mittlerweile auch mobil in großem Maße genutzt werden können. Den Autohersteller ist dies ebenfalls nicht verborgen geblieben und so werden immer mehr mobile Helfer in die Designs der Neuwagen integriert. Connected Cars sind die Grundlage für eine bessere Kommunikation zwischen Auto und Fahrer sowie der Außenwelt und sorgen auf diese Weise für mehr Komfort und Sicherheit.

Brabus 800 iBusiness – das fahrende Büro

Obwohl der Trend zu vernetzten Wagen noch relativ jung ist, zeigt sich gerade an verschiedenen Luxusmodellen, was bereits in der heutigen Zeit möglich ist. Der Brabus 800 iBusiness ist dafür das ideale Beispiel. Der SUV ist nicht nur auf den Straßen ein PS-starker Untersatz, sondern wird auf Wunsch zu einem mobilen Büro. Auf der Rückbank befinden sich zwei Sitze, die durch einen ausklappbaren Tisch sowie zwei Monitoren zu einer echten Workstation werden. Die Monitore sind mit einem Mac Mini im Kofferraum verbunden, sodass Rechnerarbeiten problemlos von unterwegs erledigt werden können. Komplettiert wird das System durch weitere Apple-Geräte wie iPod touch und ein iPad mini, die unter anderem verschiedene Bereiche des Multimediasystems steuern. Auch wenn der Brabus 800 iBusiness am Ende nicht notwendigerweise zu einem Massenfahrzeug auf den deutschen Straßen wird, zeigt er doch, welche Vernetzungsmöglichkeiten mittlerweile schon machbar sind. Der eigene Schreibtisch im Pkw ist keine Utopie mehr, sondern bereits Realität.

Apps für mehr Komfort und Sicherheit

iPhone-im-auto-300×199.jpg“ alt=“iPhone im Auto“ width=“300″ height=“199″ /> Foto: Daniel Litzinger / pixelio.de

Der Einsatz von vernetzter Technik in Autos dient nicht allein dazu, seine Büroarbeiten unterwegs zu erledigen oder von jedem Ort aus kommunizieren zu können. Die Nutzung bringt auch viele praktische Möglichkeiten mit sich und erhöht zudem die Sicherheit.
Ein sehr gutes Beispiel für die aktive Nutzung solcher Features sind Carsharing-Services. Dabei handelt es sich um ein Angebot, bei dem Halter eins Pkws, diesen privat an andere Menschen weiter vermieten, um so einen Teil der Unterhaltskosten zu decken. Mit der Nutzung von Apps lassen sich nun solche Angebote viel effektiver finden. Was also zu Beginn noch als relativ umständlich galt, wird aufgrund der Vernetzung von Autos immer mehr zu einem viel genutzten Service.
Hinzukommt die Tatsache, dass der Einsatz mobiler Kommunikationstechnik und des Internets langfristig gesehen auch mehr Sicherheit bringen wird. Erst kürzlich beschloss das EU-Parlament einen neuen Gesetzesentwurf, der Hersteller dazu verpflichtet Notrufgeräte in jeden Neuwagen einzubauen. Diese sollen im Falle eines Unfalls automatisch

aktiv werden und auf dadurch Leben retten. Ab Oktober 2015 wird das Gesetz aktiv und der Einbau damit bindend. Es wäre ein weiterer großer Schritt in Richtung Connected Cars.

Verbesserte Kommunikation zwischen Wagen und Fahrer

Die Vernetzung von Pkws wird jedoch nicht nur allein dazu genutzt, um die Kommunikation nach außen zu verbessern. Auch der Fahrer erhält mehr Möglichkeiten, mit seinem Auto zu interagieren. Ein gutes Beispiel dafür ist die Integration von Tablets in den Pkw. Mit deren Hilfe lassen sich viele System des Autos, wie zum Beispiel Navigation oder Musik, über die Touch-Bedienung ganz einfach steuern. Zudem werden dem Fahrer sehr schnell Informationen wie Energieverbrauch oder Straßenverhältnisse dargestellt. Selbst Features wie Klimaanlage oder die Fensteröffnung sind zentral steuerbar. Hinzukommt, dass vermehrt auf Sprachsteuerung gesetzt wird. Damit soll verhindert werden, dass ein Fahrer zu sehr von den Geschehnissen auf den Bildschirmen abgelenkt wird.
Langfristig gesehen hoffen Forscher und Entwickler sogar darauf, dass durch Connected Cars das eigene Fahren vollständig ersetzt werden kann. Gerade in Hinblick auf die Unfallstatistik sollen Autos, die allein fahren, einen großen Fortschritt darstellen. Damit dies jedoch möglich wird, muss wirklich eine vollständige Vernetzung aller Fahrzeuge erreicht werden. Auch wenn automatisches Fahren im Moment noch ferne Zukunftsmusik darstellt, scheint sich die aktuelle technische Entwicklung in diese Richtung zu bewegen.

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