Sonntag , 19 Februar 2017
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Den alten Mac wieder auf Trab bringen
Apple iMac, MacBook Pro, MacBook Air - Quelle, alle Rechte Apple Inc

Den alten Mac wieder auf Trab bringen

Apple-Fans und Apple selbst argumentieren gerne damit, dass Macs für die Ewigkeit gebaut werden. Hochwertige Komponenten, optimierte Programme und ein zeitloses Design lassen das durchaus realistisch erscheinen. Dennoch kommt irgendwann der Punkt, an dem sich die alte Kiste langsam anfühlt. Aber dagegen lässt sich etwas tun.

Wo ist der Flaschenhals?

Vorab gleich der Shocker: Ein Mac ist technisch im Grunde genommen nichts anderes als ein PC. Dem ist so, seit Apple Intel-CPUs verbaut und das wird unter anderem dann deutlich, wenn man Windows installieren will. Das geht nämlich erschreckend einfach, im Grunde genommen unterscheidet sich die Prozedur nicht von der von einem normalen PC.

Und diese Tatsache konnte man sich, wenigstens bei älteren Geräten, zunutze machen. Es ist ja nicht so, als dass der Mac tatsächlich unbedingt langsamer wird, aber den technischen Fortschritt bekommt man ja doch irgendwie mit und dann fühlt sich eine alte Maschine langsamer an. Zum Glück lassen sich ältere Macs noch aufrüsten.

Wo sollte man ansetzen?

Grundsätzlich gibt es zwei Stellen, an denen man einem alten Mac etwas Gutes tun kann. Das wäre einerseits der Arbeitsspeicher und andererseits die Festplatte. Der Arbeitsspeicher ist in einer großen Mehrheit der noch in Verwendung befindlichen Macs DDR3 und zwar in der Laptop-Ausstattung. Dieser ist ziemlich günstig zu haben und 8 oder sogar 16 GB können die Maschinen so gut wie alle ansprechen und verwalten. Einen deutlich größeren Performance-Boost gibt es aber durch die Verwendung einer SSD anstatt einer Festplatte. Diese glänzt durch sehr schnelle Übertragungsraten und extrem kurze Zugriffszeiten. Gute Erfahrungen werden regelmäßig mit Samsung-SSDs gemacht, etwa 850 EVO, die auch bei den Kollegen von SSDFestplatte.eu empfohlen wird.

Wenn der Support ausläuft…

Am Prozessor muss man nichts machen. Der ist schon seit Jahren nicht mehr der Flaschenhals, besonders dann nicht, wenn man nur gängige Aufgaben zu bewältigen hat wie im Internet surfen. Die nächste Gefahr lauert dann eher beim Software-Support seitens Apple. Denn Apple scheut sich nicht, alte Zöpfe abzuschneiden und so kommt es, dass ältere Geräte früher oder später keine neue Betriebssystemversion mehr bekommen. Aber dafür gibt es – zumindest im Augenblick – eine Lösung, denn macOS Sierra lässt sich mit einfachen Mitteln auch auf viele nicht mehr offiziell unterstützte Macs installieren.

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