Samstag , 22 Juli 2017
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Fingerabdruck und Gesichtserkennung: Apple arbeitet an neuen biometrischen Sensoren

Für die iPhone-, iPad- und möglicherweise sogar Mac-Generationen der kommenden Jahre scheint Apple nicht nur an einer neuen Version des Touch ID-Sensors zu arbeiten, sondern zusätzlich auch neue Sensortypen auszuprobieren.

Zu Beginn der Woche hatten wir, mit einem Business Insider-Bericht als Quelle, über Apples Arbeiten im Bereich der Laser- und Infrarot-Sensoren berichtet, die unter anderem in kommenden iPhone-Versionen zur Gesichtserkennung nutzbar wären. Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo von KGI unterstützt diesen Bericht nun und hat mehr Details.

iOS-Geräte ohne Bildschirmrand als großes Ziel

Kuo berichtet konkret, dass Apple an zwei verschiedenen Typen von Sensoren arbeiten soll. Einerseits ist eine große, technische Weiterentwicklung des Touch ID-Sensors geplant, dabei soll Apple grundlegend die verwendete Technik überarbeiten. Seit seiner ersten Generation, die damals im iPhone 5S zum Einsatz kam, setzt der Sensor auf eine kapazitive Technik zum Erkennen des Fingerabdrucks. Der Sensor wurde mit der zweiten Touch ID-Generation deutlich beschleunigt und in seiner Zuverlässigkeit verbessert, die grundlegende Funktionsweise änderte sich jedoch nicht. In Apples Laboren arbeitet man momentan laut Kuo jedoch daran, in Zukunft eine Touch ID-Version mit optischem Erkennungsverfahren.

Der Grund dafür liegt in Apples langfristigen Plänen für die iOS-Geräte: Innerhalb der kommenden Jahre will Apple ein iPhone komplett ohne Bildschirmrand anbieten, das den Homebutton und den Touch ID-Sensor im Display integriert haben müsste – eine solche Integration wäre nur mit einem optischen Sensor möglich. Aktuell gestaltet sich die Entwicklung eines solchen Sensor allerdings noch so schwer, dass eine Nutzung in der neuen iPhone-Generation diesen Jahres eher unwahrscheinlich ist.

Zusätzlich dazu scheint Apple, wie bereits berichtet, sehr konkret an einem kombinierten Laser- und Infrarot-Sensor zu arbeiten, der die Erkennung von Gesten und Gesichtern möglich machen würde. Wie bereits bei Fingerabdrücken wäre hier die Nutzung des Gesichts zur Entsperrung des iPhones denkbar. An dieser Stelle äußert Kuo sich nicht zum Fortschritt der Entwicklung, es bleibt entsprechend unklar, ob wir einen solchen Sensor bereits in diesem Jahr sehen könnten.

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Über Yannik Achternbosch

Yannik hat 2015 Abi gemacht und nun, nach einem Freiwilligendienst, sein Studium der Politikwissenschaft in Berlin aufgenommen. Er ist seit 2010 als Blogger in der Apple-Szene aktiv und nutzt privat iPhone, iPad und MacBook. Er arbeitet mit Begeisterung bei verschiedenen Blogs und hat seit Jahren keinen Keynote-Stream mehr verpasst.