Donnerstag , 22 Juni 2017
Startseite | Allgemein | FreiAPPtag – Heute: Das Weihnachtsfinale

FreiAPPtag – Heute: Das Weihnachtsfinale

freiapptagvorweihnachten

(ARK) Ich hoffe, ihr könnt diese letzten Tage vor dem Fest noch genießen, eure Einkäufe erledigen und wenn es das Wetter es erlaubt, in den abendlichen Himmel blicken zum Sterne schauen. Euch allen wünsche ich ein segenreiches Fest.

Mit der heutigen Geschichte, so kurz vor dem Heiligen Abend möchte ich die Adventsreihe mit einer für mich sehr bedeutsamen Geschichte abschließen. Es ist sicher über 15-17 Jahre her, als ich diese persönliche Geschichte verfasste. Lange habe ich nach dem Dokument gesucht und nicht gefunden. Erst tief in meiner Aktenablage kam sie dann zum Vorschein – als ausgedruckte Geschichte. Ich habe nun für den weihnachtlichen FreiAPPtag, diese Geschichte nocheinmal abgetippt und angepasst. Die vorgestellten Apps haben natürlich auch mit Weihnachten zu tun (ein letztes Mal für dieses Jahr). Hier ist nun diese Weihnachstgeschichte – meine Weihnachtsgeschichte.

Die Apps inder Übersicht (Links nach Rechts):

Die Apps inder Übersicht (Links nach Rechts):

Sternenschatz

Vorsichtig drückte er seine Nase gegen die kalte Fensterscheibe, erschrocken von der Kälte wich er zurück und wischte sich den Frost aus dem Gesicht. An der Stelle wo grade noch eine Eisblume das Fenster zierte, war jetzt ein kleines Loch entstanden, wodurch er in das Innere schauen konnte. Das Sichtfeld zeigte sich arg begrenzt und so wischte er mit seiner Hand eine größere Stelle frei. Verschwommen durch das Licht und die Schatten sah er Dinge, die so lange auch Teil seines Lebens waren. Die Vorstellung, dass dies nur noch der Vergangenheit angehörte, ließ ihn erstarren. Dass es ab jetzt nur noch Erinnerungen waren, die alles wie einen stummen Film zeigten, lies ihn die Augen schließen, um nochmals die schönsten Augenblicke zu erleben.

Bell: Kleine App für die große Weihnachtsüberraschung

Bell: Kleine App für die große Weihnachtsüberraschung

So gedankenverloren merkte er nicht, dass sich inzwischen eine recht dicke Schicht Schnee auf seinen Kopf niedergelegt hatte. Von nebenan erklang angenehme Musik und hinter ihm knirschte der Schnee und eine tiefe Stimme sagte:
>>Fröhliche Weihnachten!<< Schon wurden die Schritte wieder leiser und jetzt erst öffnete er seine Augen und dachte über die Worte des Mannes nach. Er wiederholte diese Worte mehr im Geiste, als dass er sie aussprach. Im Bann der Bedeutung wollte er wieder in das Zimmer schauen – doch das Eis hatte sich in der Zeit wieder geschlossen und kleine Kristalle spiegelten stattdessen sein Angesicht. Seine Augen, die früher so leuchteten, erkannten nunmehr nur noch Traurigkeit. Sein Lachen, welches damals Ausdruck seines Wesens war, schien heute kaum noch von Bedeutung, denn es war erloschen. Die Ohren wurden ihm inzwischen so kalt und er sah aus wie ein Schneemann. Noch vor Zeiten hätte er sich über sich selbst schiefgelacht aber Lachen konnte er nicht mehr, nur weinen, leise weinen.

Die Tränen liefen ihm über die Wangen und sein Gesicht wurde nass. Es tat weh, weil die Tränen schnell gefroren. So erblickte er sich selber im Spiegelbild des Fensters und wäre gerne vergangen und gestorben, nur um den Schmerz nicht mehr zu ertragen – die Kälte und das Eis hatten sein Herz eingenommen. Ein letztes Mal versuchte er in das Zimmer seiner Liebsten zu blicken und ihm war, als ob er im Inneren einen Schatten vorbei huschen gesehen hätte. Es war aber nicht nur die kalte zugefrorene Scheibe, die ihn von ihrem Herzen trennte, vielmehr die Tatsache, die unabwendbar war.

Endlich drehte er sich um und zog sich seine Kapuze tief in das Gesicht, damit ihn auch ja keiner sehen konnte. Er wollte nicht länger gesehen werden.

Die Straße war eigentlich recht schön anzuschauen, jetzt wo kein Verkehr mehr war, konnte sich der Schnee zu einem großen, weißen Teppich ausbreiten. Die Häuser und die Gärten waren festlich geschmückt, kleine Lichter luden die Schneeflocken zur Einkehr ein. Die Stimmung, die sich um ihn verbreitete, lies ihn zumindest mit dem Weinen aufhören und er traute sich wieder aus seiner Kapuze heraus. Er blickte nach oben, inzwischen hatte es fast aufgehört zu schneien und die Sterne waren am Himmel zu sehen. Sie gaben ein schönes, friedliches Bild ab – wie eine warme Decke breiteten sich die Himmelslichter über ihm aus. Manche der Sterne funkelten in den verschiedensten Farben und andere wieder strahlten nur ganz kurz auf, um fast im selben Moment wieder zu verschwinden.

Coop Sternenflug 2

Coop Sternenflug 2: Noch einmal die Wartezeit auf das Christkind verkürzen

Ihm war als könnte er ihr Gesicht im Himmel sehen. Das schönste Gesicht, das er jemals sah. Jeder Teil davon war wie der wertvollste Schatz, so schön, wie keine Prinzessin hätte sein können. Keine konnte ihr jemals das Wasser reichen.

Aber ihm war, als ob sie ihm jetzt einen Teil ihres Herzens öffnete, denn er war nicht länger traurig, er fühlte sich warm und wohl. Gerne hätte er in die Nacht hinausgerufen, gerne ihren Namen – nur der Liebe wegen. Er lief schneller und schneller so, als ob er seine Traurigkeit abhängen wollte, bis er endlich an einer Holzbank anhielt, um durchzuatmen. Plötzlich merkte er, dass er lachte, und spürte seine Augen strahlen. Es war das Gefühl von damals und seine Lippen formten langsam ihren Namen.

Was war nur in ihm vorgegangen? Er vollbrachte es nicht es zu beschreiben, spürte nur wie es sich anfühlte der glücklichste Mensch auf Erden, zu sein. Niemand konnte ihm dieses Gefühl mehr nehmen, egal was kam. Sein Schatz war nicht verloren, denn immer wenn er in den Sternenhimmel blicken würde, wäre ihr Stern am hellsten.

ikeaknutgroß

Bei Ikea ist vor Weihnachten schn nach Weihnachten. Schmeiß den Baum aus dem Fenster – Knut

Es folgtet der 24. Dezember – Heiligabend. Auch unser Weihnachtsbaum strahlte und zeigte sich so schön geschmückt. Die Geschenke waren schon alle verpackt und ich hoffte, dass sie die Leute glücklich machen. Draußen schneite es, so wie es sich für Weihnachten auch gehörte. Nur noch wenige Stunden bis zur Bescherung und ich konnte es kaum erwarten. Ich blickte aus dem Fenster und erkannte draußen ein kleines Kind weinen. Als ich die Türe öffnete und ihm entgegen kommen wollte, lief es weg, aber an der Ecke vorne, bliebt es stehen und lief mir dann wieder langsam entgegen. Ich sah in dem kleinen Gesichtchen die noch winzigeren Tränen und musste augenblicklich wieder an die Situation von letztens denken, wie traurig ich war. Ich reichte dem Kind meine Hand und es hielt sich mit der eigenen kleinen Hand an mir fest. Wir liefen ein kleines Stück, bis wir an eine Parkbank kamen und uns setzen. Schluchzend sagte mir das Kind, dass sein Name Lena sei und dass sie niemals mehr nach Hause zurückkehren wollte. Ich frage sie, was denn passiert sei? Sie sah mich zögernd an und langsam fingt sie dann auch an zu erzählen.

Mit einer kleinen Kurbel können diverse Weihnachtslieder abgespielt werden. MusikBox Theatre Weihnachtsgeschenk

Mit einer kleinen Kurbel können diverse Weihnachtslieder abgespielt werden. MusikBox Theatre Weihnachtsgeschenk

>>Es war heute Morgen, kurz nach dem Aufstehen und ich war schon so sehr aufgeregt weil doch heute das Christkind kommt<<. Schluchzend erzählte sie ihre Geschichte weiter. >> An diesem Tag, darf ich nicht in das Wohnzimmer, erst abends, wenn das Christkind zur Bescherung läutet. Doch ich war so aufgeregt und konnte einfach nicht mehr warten und ich habe durch das Schlüsselloch geschaut. Ich dachte an einen goldenen Schein und an das Christkind, das vielleicht die Geschenke vor den Weihnachtsbaum platziert. Doch da war nichts, nur Papa und Mama.<< Lena machte eine kleine Erzählpause und musste gleich wieder weinen. >>Die beiden haben sich angeschrien und Mama hat dann angefangen zu weinen, während Papa wild am Weihnachtsbaum zerrte, weil der so schief im Zimmer stand. So riss ich die Türe auf und nichts war von dem Weihnachtszimmer zu sehen. Keine Kugeln, kein Glitzer, keine Weihnachtsmusik – gar nichts! Ich stand nur erschrocken da und musste weinen. Mama und Papa wollten zu mir kommen, doch ich rannte ganz schnell weg. Und jetzt möchte ich nie wieder zurück nach Hause.<<

Lustige Schneeballschlachten mit Snowfight.

Lustige Schneeballschlachten mit Snowfight.

Um sie zu trösten, reichte ich ihr meine Hand und ich dachte an mein Erlebnis. Inzwischen war es schon wieder dunkel geworden und ich blickte in den Sternenhimmel. Mit meiner freien Hand zeigte ich nach oben und flüsterte in ihr Ohr:
>> Wenn es dir schlecht geht und du dir denkst, dass du ganz alleine auf der Welt bist und dich gar niemand lieb hat, dann schau dich um, wie schön hier alles ist. Von allen Seiten strahlen Lichter und du kannst schöne Klänge hören. Wenn Du nach oben schaust und du dir vorstellst der Himmel seih eine Decke, dass alles um dich herum geschieht und du der Mittelpunkt bist, um den sich alles dreht. Wenn du spürst, wie es in dir warm wird, dann blicke nach oben in den Himmel und du kannst sehen was du am liebsten hast. Siehst du dort oben diesen hellen Stern? Für mich ist dort meine Liebste, jeden Abend schaue ich dort hinauf und spüre, dass ich nicht alleine bin.<< Eine Minute verging und Lena schaute eifrig in den Himmel, ich konnte erkennen, wie sich ihre Mundwinkel zu einem kleinen Lächeln formten. >>Wünsche dir was Lena, heute ist Weihnachten<<, flüstere ich ihr zu, denn ich wollte sie nicht aus ihren Gedanken reißen. Ich spürte ihr herz schneller schlagen und plötzlich sagte sie entschlossen:
>>Ich möchte zu Papa und Mama, meinst Du das geht?<<
>>Natürlich geht das<< antwortete ich ihr und wir standen von der Bank auf. Ich blickte noch einmal in den Himmel und erkannte meinen Stern kurz aufleuchten.

Lustige, kleine Weihnachtsedition von: Wo ist mein Wasser. hier ganz weinachtlich: Wo ist mein Weihnachten

Lustige, kleine Weihnachtsedition von: Wo ist mein Wasser. Hier ganz weinachtlich: Wo ist mein Weihnachten

Gemeinsam gingen wir zu ihrem Zuhause. Dort angekommen bat sie mich zu klingeln, weil sie sich nicht traute. Ich drückte also den Klingelknopf und keine zwei Sekunden vergingen, bis sich die Türe öffnete und die Eltern der kleinen Lena hinausschauten. Als sie ihre Tochter erkannten, schien es so, als ob sie nicht recht wussten, ob sie Lachen oder Weinen sollten. Die kleine Lena nahm ihnen diese Entscheidung ab und warf sich augenblicklich in ihre Arme. Jetzt lachten und heulten alle drei gemeinsam. Im Hintergrund hörte ich Weihnachtsmusik aus dem Wohnzimmer erklingen und ich sah einen wunderschönen Weihnachtsbaum mit glänzenden Kugeln und goldenem Schein. Vor dem Baum lagen ganz viele verpackte Geschenke. Mit einem stummen Lächeln im Gesicht drehte ich mich um und wandte mich heimwärts. Ich schaute noch einmal hinauf in den Himmel und konnte abermals meinen Schatz sehen. Deutlicher und schöner als jemals zuvor. Deine Schönheit trieb mir die Tränen in die Augen. Nicht etwa weil ich traurig war, nein ich war der glücklichste Mensch auf Erden.

Bringe die Weihnachtssymbole zum explodieren mit Xmas Jewels

Bringe die Weihnachtssymbole zum explodieren mit Xmas Jewels

Als ich die Türe zu Hause aufmachte, wartete schon alles auf mich. Ich wurde gefragt, wo ich denn gewesen sei – erzählt habe ich ihnen nichts, nur gelacht.

Der Abend verlief wunderbar, das Essen war köstlich, das Beisammensein wunderbar, und doch spürte ich, das war noch nicht alles. Ich war sicher, dass da noch was kommen sollte. Ich war gerade im Haus unterwegs, als es an der Türe klingelte, mein Herz schlug wild – ich war ihr so nahe wie noch nie zuvor.

Ich öffnete die Tür und schaute hinaus. Was ich erblickte in der Nacht war mein Stern – nur noch viel, viel schöner. Ihr Lachen zeigte Verlegenheit und trotzdem alles schöne dieser Welt. Ihre Lippen formten sich zu Worten, die da lauteten:
>> Heute ist Weihnachten – wünsche dir was und es wird war!<<

Ich nahm dich sofort in meine Arme. Noch einmal blickte ich nach oben und erkannte dich wie ich es immer tat. Als den schönsten Stern am Himmel!

FreiAPPtag – Heute: Das Weihnachtsfinale
4.11 (82.22%) 18 Artikel bewerten

Die Apfelmagazine-Empfehlungen für deine neue Hardware:

iPhoneiPadMacVerträge
 Apple Store Apple Store Apple Store Telekom
 Telekom Telekom Gravis o2
 o2 o2 Saturn Vodafone
 Vodafone Vodafone MacTrade Base
 Gravis Gravis Amazon Congstar
 Saturn Cyberport Cyberport Sparhandy

 

Über Arno Kuss

Freiberuflicher Autor und seit Juli 2012 begeistertes Mitglied beim ApfelMagazine. Google+