Mittwoch , 23 August 2017
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FreiAPPtag Story: Competition Cupertino 5 – Kurz vor dem Finale

competition cupertino 5 grafik groß

(ARK) Zwei Stunden später trafen sich die Teammitglieder wieder. Natürlich war ich sehr überrascht und gleichermaßen erfreut, dass sich neben den Redaktionsmitgliedern auch meine Frau, Peggy und die drei Hunde eingefunden hatten. Niemand sorgt sich so schön um einen wie der eigene Partner aber na klar, dass was da noch kommen sollte, richtete sich als Challenge an das Apfelmagazine.de-Team, wir mussten da weiter gemeinsam durch. Dennoch, der moralischen Unterstützung gewiss, fühlte ich mich noch ein Stück mehr motiviert. Unsere Hunde hatten inzwischen übrigens ein kleines Präsent erhalten, ein hundefreundlicher Apple Mitarbeiter stellte uns den “iDog – Der unglaubliche Hundesitter“ zur Verfügung. Dieser Apple-Roboter sah ein wenig wie ein futuristischer Hunderoboter mit Retina-Display-Augen aus, die restlichen Körperteile bestanden aus einem neuartigen Material, welches auch beim neuen günstigen iPhone mini eingesetzt werden sollte. Der praktische Nutzen dieses doch eher lustigen Gadgets durfte aber infrage gestellt werden. Die Dackeldame zerrte an den Ohren, der Pudelmischling hob einfach sein Bein an dem Stück Hightech und Lola, die dritte im Bunde, war völlig gelangweilt und achtete lieber darauf, vielleicht irgendetwas zu Essen abzubekommen.

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Währenddessen berichteten wir von unseren Erlebnissen. Tobias erzählte von dem Irrweg, dem Technikzentrum und von Steve. Bei diesem Namen zuckten Andreas und ich zusammen, da wir automatisch an Steve Jobs dachten. Thilo warf aber schnell ein, dass es sich um Steve Wozniak, den Freund von Steve Jobs und ebenfalls Apple Mitbegründer handelte. Trotzdem, diese Bekanntschaft war sicher nicht weniger bemerkenswert, denn gerade in unserer Situation, konnte sich das Know-how des begnadeten Ingenieurs als äußerst hilfreich erweisen und ich glaube, es ist an dieser Stelle auch nicht zu viel verraten, wenn ich sage, dass Steve Wozniak einen entscheidenden Anteil zum Ausgang dieser Geschichte beigetragen hat, doch dazu später mehr. Daniel ergänzte noch einige Fakten zu der Begegnung und zeigte sich begeistert über den enthusiastischen „Woz“, der sich seine Ideen zur Nutzung von regenerativen Energien und deren Einsatzmöglichkeiten aufmerksam anhörte und seine Meinung zu diesem Thema in vielen Dingen teilte. Thilo wandte sich Andreas und beschrieb die Situation vor dem großen Display, das scheinbar schwebend von der Decke des Technikraumes hing. Die Einzelheiten der Kartenfunktion lies er bei seiner Berichterstattung aus, ging stattdessen auf die Szene vom Dach des Hangars ein, wo die drei einen scheinbar fliehenden Menschen erkannten.

Andreas erkannte dabei gleich einen Zusammenhang. Diese Person musste für den Vorfall in der großen Halle verantwortlich sein, das fallende Regal, hätte leicht das Ende für die kleine Gruppe bedeuten können. Wütend stand er auf und drehte im kleinen Raum seine Kreise, dabei stieß er mehrmals mit der Faust in die Handfläche und murmelte Verwünschungen gegen den unbekannten Attentäter. Peggy beruhigte in wieder, sodass er von seinem Erlebnis erzählen konnte. Besonders der Teil, als Peggy, Carina, Andreas und die Vierbeiner wieder materialisierten und die Gegenstände auf die Gruppe einstürzten, war besonders spannend. Dadurch, dass wir uns alle noch vor Kurzem in diesem Hangar aufgehalten hatten, konnten wir uns dieses Szenario sehr gut vorstellen.

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Obwohl ich meine Medaille ganz offensichtlich zur Schau trug, erkannte niemand diese Auszeichnung. Ein wenig beleidigt schob ich das schimmernde Stück Edelmetall hin und her und zuppelte an dem transparenten Glasfaserband, das sich übrigens sehr angenehm zu tragen anfühlte. Gut, es hatte keinen Sinn, ich musste dann doch deutlicher auf mein Erlebnis eingehen, die Jungs dachten ja immer noch, dass ich die Zeit vergiftet auf meinem Krankenlager verbrachte. Sie staunten dann nicht schlecht, als ich von dem rasanten Rennen im Sega All Stars-Style berichtete. Mir entging keinesfalls, dass sich Thilo flüsternd an Tobias wandte und er seine Bedenken über meinen akuten Gesundheits- oder Krankheitszustand äußerte. Zum Beweis meiner Aufrichtigkeit ließ ich die Medaille reihum gehen, die meine zugegebenermaßen schier unglaublichen Erlebnisse bestätigte. Jetzt, wo ich die Aufmerksamkeit der anderen sicher wusste, ließ ich kein Detail meiner rasanten Fahrt durch bunte Comic-Landschaften aus. Ich erzählte von den Loopings, den Karts und natürlich von den Teams die sich durch meinen Sieg geschlagen geben mussten. Soviel ich weiß, waren durch diese Competition wieder einige Gegner weniger im Rennen. Dieser Fakt löste dann auch mehr Eindruck aus als meine vielleicht etwas zu übertrieben ausgeschmückte Erzählung der Verfolgungsjagd durch den Parkour des Kart-Rennens.

Wir fassten unsere Erlebnisse also zusammen und beratschlagten uns, welche Konsequenzen, diese Geschehnisse wohl hatten. Einig waren wir uns darin, dass die kurzfristige Abspaltung der Gruppe und die jeweiligen Geschehnisse Teil der gesamten Competition waren. Offensichtlich wurde dass, bei dem Kart-Spiel, als andere Teams wortwörtlich aus dem Rennen flogen und die Koffer packen mussten. Selbst die gefährliche Aktion, in der Andreas steckte und unter außergewöhnlichen Bedingungen eine ebenso außergewöhnliche Handlung vollzogen hatte, ließ sich als so etwas wie eine Prüfung bewerten. Als es klar war, dass ich nicht an der bevorstehenden Prüfung teilnehmen konnte, übernahm unser Leiter die Verantwortung und suchte nach einer Lösung unser Team weiter im Rennen zu halten. Der offensichtliche Erfolg: Das Team war wieder vollständig und zeigte sich durch die weibliche Verstärkung in mindestens einem Punkt der Konkurrenz gegenüber im Vorteil, sie waren nicht mehr alleine. Durch das Einbinden weiterer Freunde konnten sie motiviert und voller Ehrgeiz weiter nach vorne schauen.

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Etwas weniger offensichtlich musste der Part von Thilo, Daniel und Tobias betrachtet werden. Sie waren zwar in einen Bereich vorgedrungen, der als absolut wichtiger Knotenpunkt der Apple Schaltzentrale bezeichnet werden konnte, doch vor allem die Begegnung mit Steve Wozniak hielt viele Fragen offen. Das dieses Aufeinandertreffen sehr wohl direkte Folgen mit sich brachte, sollte sich fast im selben Moment dieser Fragestellung bewahrheiten.

Der Türsummer piepte und auch hier teilte Siri in gewohnt gefasster Stimme das Erscheinen eines Besuchers mit. Als sich die Schiebetür mit einem sanften hydraulischen Zischen in der Wand verschwand, trat Steve Wozniak in den Raum. Die Teammitglieder, die bereits seine Bekanntschaft machen durften, freuten sich über das Wiedersehen und grüßten mit einem lockeren: “ Woz-Up?“. Steve lachte herzlich und ging so auf das kleine Wortspiel ein. Die anderen Anwesenden begrüßte er freundlich mit festem Händedruck und warf damit sofort die allgemeine Skepsis über Bord, dass sich eine so berühmte Person wie Steve Wozniak, von oben herab oder arrogant benehmen würde. Nichts dergleichen, eher das Gegenteil war der Fall. Äißerst freundlich und mit guten Manieren erkundigte er sich zuerst über das Befinden der beiden Mädels und fragte diese, wie sie denn zu Apple stünden, was sie begeistern würde und was Apple bislang vielleicht verpasst hatte, auf die weibliche Kundschaft einzugehen. Es war klar, dass die Frauen ihre Meinung zu Apple mit vielen soziologischen und emotionalen Punkten bewerteten. Steve nahm sich bei der Beantwortung der Fragen viel Zeit und ließ es sich auch nicht nehmen, sich um die drei Hunde zu kümmern, in dem er Leckerlis verteilte. Natürlich waren diese Hundekekse in der Form kleiner Apple Logos gebacken.

Zitat aus dem App Store: Rally the world macht auch Frauen spaß. Also ab ans Steuer egal ob Mann oder Frau.

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Nach einer Weile bemerkten wir, dass Steve sehr leger gekleidet war und einen Trainingsanzug trug. Bei dieser lockeren Kleidung zeigte sich vor allem die Farbe als bemerkenswert. Sie war identisch mit der unserer Shirts. Nun kam der Apple Mitbegründer auch auf die Bedeutung seines Besuches. Wir staunten nicht schlecht, als er uns mitteilte, dass er nun unser Trainer sei und mit uns die finale Aufgabe meistern wolle. Um sich weiter zu erklären, ging er auf das Aufeinadertreffen mit Daniel, Thilo und Tobias ein. Er habe im Vorfeld ganz bewusst diese Aufgabe gestellt und im innersten des Apple Campus auf das Team gewartet, welches bereit war, ihn zu finden. Damit meinte er vor allem auch, die technischen Hürden, wie den iPhonegesteuerten Aufzug, den kleinen Roboter, den Thilo so schnell umprogrammiert hatte und letztendlich das Verhalten der Gruppe, im Technik- und Serverzentrum der Applezentrale.

Steve beobachtete dabei jeden Schritt, jede Schlussfolgerung und jede Handlung der Drei. Er vergaß auch nicht zu betonen, dass er überaus zufrieden und froh über die Wahl des Redaktionsteams war. Andere Teams scheiterten bereits in den Aufzügen, die an mehreren Stellen den Zugang zu den unteren Ebenen boten. Woz erklärte, dass, bestimmte Apple Mitarbeiter sich den einzelnen Teams angenommen hatten, um für die kommende Aufgabe als Trainer und Mentor zu agieren, denn das, was jetzt kommen sollte, konnte nur als Team bewältigt werden. Zu jedem Team gehört auch ein Trainer, der seine Mannschaft perfekt einstellt, und dazu befähigt ist, das Beste aus jedem Einzelnen herauszuholen und für das Team zu arbeiten. Alleine schon bei diesen motivierenden Worten, spürten wir den Wunsch in uns aufsteigen wieder in den Wettbewerb einzusteigen und am besten sofort Loszulegen.

Keynote Präsentationen lassen sich mit JF control light  auch über das iPhone steuern.

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Um was es bei dieser letzten Aufgabe gehen sollte, erfuhren wir als unser Trainer sein MacBook Air an den Beamer anschloss und uns eine Keynote präsentierte. Gebannt blickten wir auf die eben heruntergefahrene Leinwand und lasen den Titel der Darstellung. Als Einleitung erschien der Schriftzug “Der Zauberer von (W)OZ, präsentiert das ultimative Finale der Apple Competition“. Er konnte sich bei dem Vorspann die Freude über dieses Wortspiel nicht verkneifen und lachte mit sich übereinander verschränkten Armen dezent ins Fäustchen. Der Schriftzug verschwand, in dem ein Ball mit silbernen Flügeln über das Bild huschte und dabei hin und her witschte. Steve hielt seine Keynote an und fragte uns ob wir bereits ahnten was geschehen würde. Wir verneinten und fragten ihn stattdessen über die Bedeutung dieses Einspielers. Steve nutzte die Gelegenheit der Fragestellung und schritt bedeutungsvoll vor die Leinwand. Mit der Gewieftheit eines mit allen Wassern gewaschenen Geschichtenerzählers beschrieb er dem Team, was es mit diesem geflügelten Ball auf sich hatte.

Das würde nicht nur (W)OZ spaß machen. Das Wimmeldbild Spiel Hidden Objects: Blackwood und Bell spielt im neuesten Walt Disney Spiel - Die wunderbare Welt von Oz.

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>>Tim ist ein großer Fan von Harry Potter und möchte ein Quiditsch Turnier<< Er meinte damit, dass Tim Cook beabsichtigte ein magisches Turnier in der Luft zu realisieren. Während der gesamten Geschichte, die uns Steve nun erzählte, fiel es uns im Traum nicht ein, dass auch nur ein Bruchteil dieser Geschichte ernst gemeint sein könnte.  Wir begannen bereits Witze, zu machen und stellten uns vor, mit Zauberumhang und Harry Potter-Narbe durch die Lüfte zu fegen. Doch seltsamerweise ging Steve gar nicht auf unsere Späße ein und schließlich öffnete er einen Koffer, den er vorhin auf einem Tisch platziert hatte. Im Inneren lag eine sauber eingepackte Stange, die ein Besen sein sollte. Der Stil, aus einem Stück Aluminium gefräst, zeigte eine sauber geschwungene Verdickung am oberen Ende. Unten fehlte aber der typische Strohschweif eines Besens. Steve Wozniak forderte uns auf den Besen in die Hand, zu nehmen. Abwechselnd begutachteten wir das extrem leichte Metall und suchten nach weiteren Auffälligkeiten. Auf der Unterseite des einen Endes befand sich eine leichte Vertiefung. Dort war ein Sensor eingefasst, der augenblicklich nach einer gezielten Handbewegung reagierte. Mit einem Summen erschien das andere Ende des Kehrwerkzeuges in Form eines Hologramms. Dieses zeigte eine perfekte Nachbildung feinster Strohhalme, die präzise geschnitten mit jeder Bewegung sanft reagierten. >>Versuch mal zu kehren<< gab Steve den Tipp an Andreas aus, der dieses Meisterwerk in den Händen hielt. Es ließ sich mit diesem Besen tatsächlich kehren. Luftdüsen realisierten den typischen Kehreffekt eines handelsüblichen Kehrwerkzeuges. Andi staunte nicht schlecht und ich meinte, dass Wischgesten hier eine völlig neue Bedeutung bekommen würden. >> Das kannst du aber glauben, das und vieles mehr, pass mal auf!<< Steve nahm sich den Besen, klemmte ihn zwischen die Beine, was wirklich mehr als lustig aussah, und sprang in die Luft. Mit einem kraftvollen Satz katapultierte sich Steve in die Höhe und blieb nicht nur dort, sondern führte in dem engen Raum Kunststücke vor, die man ihm noch nicht mal auf dem Boden auf dem Sitz eines Motorrades oder dergleichen zugetraut hätte. Er vollführte Loopings und enge Schleifen, zischte nach oben und flog über Kopf, er raste aus dem Zimmer durch den Gang und preschte in einer unwahrscheinlichen Geschwindigkeit auf dem Flur entlang. Um diese Vorführung perfekt zu machen, hinterließ der holografische Strohschweif an einigen Stellen einen funkelnden Sternenstaub, der sich wie ein Feuerwerk in der Luft verbreitete.

Irre, da gibt es tatsächlich echte Quidditch Teams. Verrückt aber lustig wie ich finde!

Irre, da gibt es tatsächlich echte Quidditch Teams. Verrückt aber lustig wie ich finde!

Nach kurzer Zeit landete unserer Trainer und atmete tief ein und aus. >>Nun Team, wer von euch hat Lust mit dem Training zu beginnen und das letzte entscheidende Spiel zu gewinnen?<< Unser Jubel und die Zustimmung waren groß. Aufgeregt und voller Enthusiasmus stürzten wir uns auf die weiteren Koffer, die Steve bisher versteckt gehalten hatte. >>Na kommt Leute, schnappt euch jeder einen Besen und folgt mir, wir üben ein wenig im Atrium und zeigen den anderen Teams wie eine Partie gepflegtes Quiditsch gespielt wird, natürlich nach Apple-Art, versteht sich!<< Steve Wozniak lachte laut und eilte mit uns im Schlepptau durch die Gänge des Apple Campus 2. Das Finale konnte kommen!

Das Finale folgt!

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Über Arno Kuss

Freiberuflicher Autor und seit Juli 2012 begeistertes Mitglied beim ApfelMagazine. Google+