Freitag , 18 August 2017
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iPhone-Kauf in den USA: Darauf sollte man achten

Während sich iPhone-Nutzer in den USA schon über das neueste Modell freuen können, müssen deutsche Fans häufig noch ausharren. Da erscheint der Kauf in den USA als gute Option, möglichst frühzeitig an das Objekt der Begierde zu gelangen. Doch dabei müssen einige Punkte beachtet werden.

Für viele ist der Kauf des neuesten iPhone-Modells in den USA eine gute Möglichkeit, um schneller an das neuste Modell zu kommen und dabei auch noch Geld zu sparen. Doch welche Zusatzkosten kommen zum eigentlichen Verkaufspreis in den USA hinzu? Und funktioniert das iPhone überhaupt in Deutschland?

In der Regel funktionieren entsperrte iPhone-Modelle aus den USA auch in Deutschland. Einschränkungen gibt es einzig in puncto LTE, da sich deutsche Frequenzen von den amerikanischen unterscheiden. Nicht alle deutschen Anbieter verwenden beide LTE-Frequenzen. Deshalb sollte man sich schon im Vorfeld über die Frequenzen des eigenen Anbieters informieren. Ein Wechsel kann in diesem Fall sinnvoll sein. Wer sich den Stress einer Kündigung sparen will, kann seinen Mobilfunkvertrag bequem über volders.de kündigen lassen (gilt übrigens für alle Vertragsarten). Den Wechsel sollte man als Gelegenheit sehen, einen Tarif zu wählen, der voll und ganz den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Beim Kauf eines iPhones in den USA sollte man darauf achten, dass neben dem Einkaufspreis zusätzliche Kosten anfallen. Der größte Kostenfaktor entsteht zweifellos durch die Einfuhrumsatzsteuer. Überschreitet man die festgelegte Reisefreimenge, verlangt der deutsche Zoll 19 % des Einkaufswertes. Die Wertfreigrenze bei Flug- und Seereisen liegt bei 430 Euro. Bis zu diesem Wert müssen keine Zollgebühren und keine Einfuhrumsatzsteuer bezahlt werden. Dieser Grenzwert gilt allerdings pro Person und richtet sich nach dem Warenwert einschließlich ausländischer Steuer. Bestellt man sein iPhone übers Internet, können für den Versand nach Deutschland bis zu 40 Euro Portogebühren anfallen.

Anders als in Deutschland erfolgt die Preisangabe in den USA ohne Mehrwertsteuer. Diese wird erst beim Bezahlen an der Kasse fällig. Beim Blick auf den Verkaufspreis sollte man also nicht vergessen, dass zum Verkaufspreis noch ein Betrag hinzukommt. Die Mehrwertsteuer in den USA kann je nach Bundesstaat zwischen null und zehn Prozent liegen. Zusätzlich sollte man sich einen Reise-Adapter zulegen, da das amerikanische Netzteil nicht in eine deutsche Steckdose passt.

Beim Kauf eines iPhones in den USA können also durchaus hohe Zusatzkosten anfallen. Rechnet man alles zusammen, kann sich dennoch, je nach Modell, eine Ersparnis von rund 100 Euro ergeben.


Bildrechte: Flickr iPhone 6 Yanki01 CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

iPhone-Kauf in den USA: Darauf sollte man achten
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