Mittwoch , 22 November 2017
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iPhone X: Apfelmagazine testet Face ID im Alltag

Das iPhone X ist eeeendlich da. Ihr habt auch bestimmt schon unzählige Reviews und Ersteindrücke bzw. Erfahrungen im Alltag gelesen, gehört und euch per Video angesehen. Deswegen wollen wir euch damit gar nicht langweilen. Viel eher wollen wir auf das Key-Feature des Gerätes eingehen und euch alle Fragen darüber beantworten: Es geht natürlich um Face ID.

Wir haben ein iPhone X seit dem Verkaufsstart am Freitag im täglichen Gebrauch und als Daily-Driver im Einsatz. Und die Frage aller Fragen ist natürlich: Wie gut ist Face ID wirklich, kann es Touch ID ablösen?

Zunächst einmal: Face ID arbeitet wirklich zuverlässig und in den meisten Fällen extrem schnell. Touch ID ist zwar einen Ticken schneller, doch bremst Face ID auf keinen Fall den Workflow im Alltag aus. Im Gegenteil: Wenn das Gerät per Tap-to-Wake oder Raise-to-Wake angeht, man seine Benachrichtigungen kurz checkt und dann nach oben wischt, hat Face ID im Hintergrund in jedem Fall seine Dienste schon längst verrichtet. Positiv anzumerken ist zudem, dass wir sowohl im Härtetest im Stockdunklen, mit Sonnenbrille und Winterkleidung inklusive Schal Face ID nicht in die Knie drücken konnten. So sollte das sein!

Es gibt nur einen Kritikpunkt

Face ID funktioniert also in fast jeder Situation einwandfrei und sogar so schnell, dass man vergisst, dass Touch ID einmal war. Aber ist denn wirklich alles so perfekt? Nein, leider nicht. Einen großen Kritikpunkt haben wir bisher feststellen können: Die Blickwinkel der True-Depth Kamera. Diese Kamera erfasst das Gesicht des Nutzers, hat jedoch wirklich ein eingeschränktes Blickfeld. Das heißt: Wenn das iPhone flach auf dem Tisch liegt und man wirft nur einen schrägen und kurzen Blick darauf, entsperrt sich gar nichts. Gerade wenn man am Laptop sitzt, Zeitung liest oder sonstige Dinge am Tisch erledigt und das iPhone neben sich hat, war ich es gewohnt, das Gerät nicht in die Hand zu nehmen, um es zu bedienen. Das muss ich nun jedoch machen, oder ich beuge mich etwas unnatürlich über das Display, sodass ich wieder im Blickfeld von Face ID bin. Das ist schade, gerade weil Apple in der Werbung teilweise angeteasert hat, dass Face ID auch funktioniert, wenn der Nutzer nur von der Seite auf das Gerät blickt.

Fazit

Im Endeffekt bin ich jedoch hochzufrieden mit Face ID. Es ist für mich ein toller Ersatz für Touch ID. Zwar kann die Geschwindigkeit und insgesamt vielleicht auch die Trefferquote nicht ganz mit dem Fingerabdrucksensor mithalten, aber das ist im Alltag relativ egal. Dafür, dass man ein derart geniales Display bekommt, verzichte ich gerne auf die Vorteile des Homebuttons mit Touch ID.

iPhone X: Apfelmagazine testet Face ID im Alltag
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