Samstag , 22 Juli 2017
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LTE: Der neue Mobilfunkstandard und warum er langsam sinnvoll wird

Die meisten Handys – lies: Smartphones – unterstützen UMTS (3G). Seit einigen Jahren gibt es mittlerweile schon LTE, aber viele fragen sich, ob sie das überhaupt benötigen. Immerhin verlangen viele Anbieter nach wie vor einen Aufpreis dafür.

Firmenhandy

UMTS meist schnell genug

Auf den ersten Blick ist die Frage durchaus berechtigt. Denn UMTS, besonders durch seine zahlreichen Erweiterungen wie HSDPA+, ist für beinahe alle gängigen Smartphone-Dienste schnell genug. Man kann damit sogar anständig im Internet surfen, wenn es um das Festnetz geht. Dennoch blieb die Entwicklung nicht stehen und mündete in LTE – und das ist auch gut so.

Was an LTE besser ist

LTE ist der neue Mobilfunkstandard. Er wird gerne „4G“ genannt (je nach Hersteller) und verspricht deutlich höhere Übertragungsraten, die in der Praxis aber nur in Ausnahmefällen erreicht werden. Während UMTS in Deutschland beinahe flächendeckend verfügbar ist, gibt es durchaus noch einige weiße LTE-Flecken auf der Landkarte.

Dennoch ist LTE eine sinnvolle Weiterentwicklung in der Mobilfunktechnik. Denn neben der gesteigerten Geschwindigkeit ist LTE auch besser für zeitkritische Dienste geeignet, da es kürzere Latenzen bietet. Kurz: Nie war ein Mobilfunkstandard so gut als DSL-Ersatz geeignet wie LTE.

Einsatz Zuhause

Die Bundesregierung hat vor einigen Jahren beschlossen, dass in Deutschland der Breitbandausbau gesteigert werden soll. Wie das aber aussehen soll, ist den Dienstleistern überlassen. Die Telekommunikationsanbieter gehen daher den Weg des geringsten Widerstands und investieren in LTE, denn dafür muss man keine Kabel verlegen, zumindest nicht bis zum Endkunden. Deshalb sieht man guten LTE-Empfang vor allem in abgelegenen Gebieten, bei denen DSL schlecht verfügbar ist.

Denselben Nachteil hat übrigens auch das Internet via Fernsehkabel, das immer höher im Kurs steht, da es mit günstigen Preisen und hohen Geschwindigkeiten zu gefallen weiß. Aber auch hier müssen Kabel bis zum Haus verlegt werden.

Worauf bei LTE achten?

Grundsätzlich ist LTE – ob im Handy oder als Festnetz – pflegeleicht. Im Handy wird eine passende Karte benötigt, zu Hause ein geeigneter Router. Schwieriger ist es, einen geeigneten Tarif zu finden, denn während im klassischen Festnetz die „echte Flatrate“ vollkommen normal ist, wird im Mobilfunk nach einem bestimmten Freivolumen gedrosselt. Gerade für Festnetz-Gewohnheiten ist das verfügbare Freivolumen recht wenig. Dafür kann man an der Stelle – besonders bei Smartphones – eine Menge Geld sparen, wenn man sich richtig einzuschätzen weiß.

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