Mittwoch , 23 August 2017
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MacBook Pro, MacBook Air und iPad – Die mobilen Apple Rechner im großen Vergleich

hero(ARK) Ein MacBook Pro in der Kombination mit einem externen Bildschirm auf der Arbeit, das MacBook Air mit zur Uni und das iPad auf der Couch oder in der S-Bahn. Allen diesen Apple Produkten gemeinsam ist die Möglichkeit zur Mobilität, Arbeit kann im Grunde von überall aus erledigt werden. Ein weiterer Faktor in Bezug auf Qualität ist ganz klar bei der Kompatibilität von Mac OS X und iOS zu begründen. Mit der Veröffentlichung von iOS 7 und dem in Kürze bevorstehenden Release von Mac OS X Mavericks wird diese Funktionalität zwischen den Betriebssystemen und den dort installierten Apps noch weiter forciert. Ein echtes iOS 7 Highlight bietet seit neustem Airdrop, ein Tool, das es ermöglicht Dateien unkompliziert vom einen Device auf das Andere beziehungsweise auf oder vom Mac Computer zu verschieben. Auf den OS X Rechnern ist dieser Workaround zwar nicht neu, die Unterstützung inklusive iOS 7 bietet nun noch mehr Funktionen und erleichtert das Arbeiten deutlich.

Das Feature Airdrop soll an dieser Stelle die praktischen Möglichkeiten der neuesten Apple Produkte beispielhaft verdeutlichen, die Systemharmonie zwischen den Systemen ist vorbildlich, nicht umsonst wird bei Apple so viel Wert darauf gelegt. Trotz dieser Möglichkeiten, die verschiedenen Rechner zu vereinheitlichen, bietet ein MacBook Pro andere Vorteile wie das leichte MacBook Air, das wiederum für unterschiedliche Einsatzzwecke wie ein iPad oder iPad mini konzipiert wurde. Wie schon gesagt, das Arbeiten funktioniert auf allen Apple Devices, wir wollen die Stärken und die Schwächen des jeweiligen Gerätes erläutern und miteinander vergleichen. Den Anfang macht der mobile Pro Rechner von Apple, das MacBook Pro.

technologyMacbook Pro oder Macbook Pro mit Retina Display

Eine Besonderheit der noch aktuellen MacBook Pro Angebote liegt bei der derzeitigen Verfügbarkeit zweier unterschiedlicher Generationen. Zum einen verkörpern MacBook Pro mit 13- und 15-Zoll die Funktionen der letzten Jahre, was sich mit dem Vorhandensein eines DVD-Super Drive, herkömmlicher Festplatten und einem Display ohne Retina-Auflösung bemerkbar macht. Diese MacBook Pro Versionen sind deutlich dicker und auch schwerer als die neuen Modelle, die Akku-Laufzeit ist aber in etwa gleich, wobei hier schon erwähnt werden sollte, dass ein Retina Display mehr Strom verbraucht, daher ist die Effizienz der neuen MacBook Pro Modelle anders zu bewerten. Preislich liegen die jeweiligen Generationsmodelle zwischen 300 und 400 Euro auseinander. Das dürfte dann auch ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl zwischen der älteren Generation und der aktuellen Generation sein. Nicht jeder braucht unbedingt ein Retina Display vor allem dann nicht wenn das MacBook an einen externen Monitor angeschlossen werden soll. Manche legen auch Wert auf ein internes Laufwerk, welches das Lesen und Beschreiben von DVD/CD-Medien unterstützt.

i7_heroDafür müssen die Anwender aber auch mit einem Rechnergewicht von 2,06kg bei dem 13-Zoll-Modell und 2,56 kg bei dem 15-Zoll MacBook Pro Zurechtkommen, als Vergleich, die Retina Modelle bringen es auf 1,62 kg und 2,02 kg Gewicht. Dieser Unterschied ist freilich mit der Entwicklung der Technik zu begründen, während die herkömmlichen Festplatten doch einiges an Gewicht bedeuten, wiegen die aktuellen Flash-Speicher nur einen Bruchteil dessen. Das macht sich übrigens auch bei dem Gehäuse bemerkbar. Neue und alte Versionen unterscheiden sich um etwa 0,5 cm Dicke. Weitere Daten und Unterschiede lassen sich anhand der technischen Merkmale erkennen. Für Anwender bieten die MacBook Pro Modelle je nach Generation wie der Name auch ausdrückt die bestmögliche Leistung der mobilen Apple Rechner. Ob für unterwegs oder auf dem Schreibtisch in der Verbindung mit einem externen Monitor wie das Apple Cinema Display, aktuelle Anwendungen werden am besten mit den Pro Versionen unterstützt. Das gilt besonders bei Profitools wie: Final Cut Pro, Adobe Creative Suite, Apple Logic oder auch Apple Aperture. Ein Hinweis noch, wer auf die Vorzüge der Vorgängergeneration (DVD Laufwerk, günstigerer Preis…) wert legt, sollte sich schnell für das gewünschte Modell entscheiden. Es ist davon auszugehen, dass die MacBook Pro Modelle bald wieder ein Update erhalten und die neuen Chipsätze mit Hashwell-Architektur erhalten. Wenn diese Anpassung durchgeführt wird, dürften die alten Pro-Modelle aus dem Programm genommen werden.

Das neue MacBook Air führt neuen Chipsatz ein

Das erste MacBook beziehungsweise der erste Apple Rechner überhaupt mit den neuen Hashwell-Chipsätzen ist das aktuelle MacBook Air. Mit dieser neuen und vor allem äußerst effizienten Architektur hält das ultraportable MacBook Laufzeiten bis zu 9 Stunden bei dem kleinen 11,6-Zoll-Modell und bis zu 12 Stunden bei den 13-Zoll-Versionen durch. Hier liegt auch einer der entscheidenden Vorteile des flachen Air Notebook. Damit kann der Rechner sogar dem iPad Paroli bieten und zusätzlich mit den Vorteilen einer echten Anschlagtastatur punkten. Beide MacBook Air-Modelle sind dank des niedrigen Gewichts und der schmalen Bauweise ähnlich transportabel wie ein iPad und bieten auch besser Möglichkeiten für die Arbeit. Egal ob es um iWorks Programme oder um Basis-Bildbearbeitung geht, Internet und Mail, gehen fast gleichwertig gut von der Hand wie bei den MacBook Pro Modellen. Natürlich muss bei den Möglichkeiten mit Abstrichen gerechnet werden. Projekte mit Final Cut oder Apple logic lassen sich selbstverständlich nicht so umsetzen, hier bieten die MacBook Pro Modelle einfach mehr, was auch mit dem Einsatz der Grafikkarten, beziehungsweise der Chipsätze zu begründen ist. Für Anwendungen wie iPhoto oder Garageband, Pages, Numbers oder Keynote, zeigen sich die MacBook Air Notebooks aber äußerst anwenderfreundlich und sind zudem extrem leicht und gleichermaßen mobil.performance_thunderbolt

Auch wenn die Daten der aktuellen i5 und i7 – Chipsätze eine Leistungsverringerung deuten lassen, ist dem nicht so. Die Dual Core Prozessoren mit 1,3 und 1,7 GHz arbeiten ähnlich schnell wie die bei den Vorgängermodellen, dafür aber um ein deutliches effektiver. Dank Hashwell-Architektur sind die Laufzeiten und diese Performance möglich geworden. Ein weiterer Unterschied ist nun auch bei der Speicherkapazität zu finden, standardmäßig werden nun 128 GB eingebaut. Je nach Konfiguration kann hier noch bis auf 512 GB erweitert werden. Der Arbeitsspeicher kann nur ab Werk von 4 GB auf 8 GB erhöht werden. Der Austausch diverser Komponenten ist inzwischen leider kaum noch selbst möglich, daher empfiehlt sich bei der Wahl eines MacBook (aller Modelle) besonders auf die gewünschten Spezifikationen zu achten. Die maximale Auflösung auf dem Air Display beträgt bei dem 11,6-Zoll Air, 1366 x 766 Pixel und bei dem 13,3-Zoll Air, 1440 x 900 Pixel. Wird das MacBook Air an einen externen Bildschirm angeschlossen, sind Auflösungen bis zu 2560 x 1440 Pixel möglich. Dank dieser Kompatibilität wir aus dem MacBook Air eine komplette Desktop Einheit.

ipadhero_imageDem iPad gehört die Zukunft

Ohne Tastatur, zumindest ohne mechanische Tastatur, bietet das Apple iPad die Systembedienung per Multi-Touchscreen. Das iPad gibt es aktuell in drei unterschiedlichen Varianten mit jeweils unterschiedlichen Spezifikationen, darunter auch die cellular Mobilfunk Eigenschaft für mobiles Internet. Das iPad mini bildet den Anfang und ist bei den Nutzern dank des handlichen 7,9-Zoll-Displays und dem niedrigen Preis besonders beliebt. Mit 9,7-Zoll bietet Apple das iPad der 2. Generation an. Das iPad mit Retina Display rundet das Angebot nach oben hin ab. Alle Modelle unterstützen das neue iOS 7, das mit vielen neuen Funktionen und Verbesserungen seit diesem Herbst verfügbar ist. Ein besonderes Highlight, was das Arbeiten auf den Apple iPads betrifft, ist das Apple, die IOS iWork Suite kostenlos zur Verfügung stellt. Dabei enthalten sind folgende Apps: Pages, Numbers, Keynote, iPhoto und iMovie. Bisher verlangte Apple für jede dieser Apps 8,99 Euro. Einziger Wermutstropfen dabei, dieses Angebot gilt nur für iOS 7 Nutzer, die ein Device ab dem 01.09.2013 erworben haben. Trotz dieser Benachteiligung für Käufer vor diesem Stichtag, gilt, das mobile iOS wandelt sich mehr und mehr zu einem vollwertigen Betriebssystem und dank der am Anfang beschrieben Funktion Airdrop ist auch der direkte Austausch von Dateien zwischen MAC OS X und iOS möglich. Und auch für die Verwendung von externen Tastaturen wie Logitech Ultrahin für iPad und iPad mini ist iOS dank Bluetooth gerüstet. 41x3FIIfdkL

Hier gilt aber der Hinweis, dass eine externe Tastatur in Verbindung mit den iOS Devices nicht mit den MacBooks gleichgesetzt werden kann. Erstens fehlt iOS immer noch die Möglichkeit mehrere Programmfenster parallel laufen zu lassen beziehungsweise so darzustellen, dass damit nebeneinander gearbeitet werden kann. Ein weiterer Faktor ist der Touchscreen. Auch wenn dieser natürlich in Verbindung mit den vielen Apps nicht wegzudenken ist, für die Arbeit mit Office Programmen oder als Mouse Alternative ist dieses Feature nur bedingt einsetzbar. Dafür liegen die Stärken des iPad auf anderen Gebieten und das hebt das iOS Device von den MacBooks ab. Es gibt inzwischen mehr als 375.000 unterschiedliche Apps für iPad mini und iPad. Darunter auch sehr viele Produktivitäts- und Businessapps. Diese sind dann auch speziell für die Arbeit mit dem Device entwickelt worden und Apple bietet gerade für Studenten, Lehrer und Schüler fantastische Arbeitsbedingungen. Neben unterschiedlichen Programmen ist das die Plattform iTunes U, eine spezielle Bibliothek mit Lehrmitteln und Tools.

Fazit:

Die Entwicklung für das iPad wird weiter gehen und die Verfügbarkeit von Inhalten wie Apps und Medien ist beispiellos, hierbei ist Apple ganz sicher Vorreiter und unangefochtene Nummer eins der Tablet PC-Anbieter. Unter Berücksichtigung des zu erwartenden Fortschritts wird das iPad ganz sicher einen Großteil der Arbeiten, die wir heute noch mit Notebooks erledigen, ersetzen. Allerdings ist dieser Wendepunkt noch nicht erreicht und so haben MacBook Air und MacBook Pro auch weiterhin und auf absehbare Zeit ihre Daseinsberechtigung und bieten je nach Einsatz absolute Vorteile, die ein iPad zurzeit noch nicht ersetzen kann. Das MacBook Air ist der ideale Begleiter für den mobilen Einsatz, vor allem dann, wenn auf die Vorteile der Tastatur, dem Speicher und der Leistung nicht verzichtet werden kann. Egal ob Internet Recherche, Office Programme oder kleinere Arbeiten bei der Bildbearbeitung, das MacBook Air macht mobil aber auch in Verbindung mit einem externen Display eine gute und vor allem ausdauernde Figur.

Für alle Arbeiten, die viel Rechenleistung abverlangen ist das MacBook Pro unumstrittener Testsieger. Dank Retina Display sind grafische Arbeiten vor allem auf dem 15-Zoll-Display ein wirklicher Augenschmaus. Die neue Technik bei Speicher und dem Verzicht auf das optische Kombolaufwerk/Superdrive lässt das MacBook Pro leichter und schmaler als das ebenfalls erhältliche MacBook Pro ohne Retina Display erscheinen. Hier haben die Nutzer die Möglichkeit sich für die günstigere Vorgängerversion oder die aktuelle Version zu entscheiden. Gut möglich, dass in Kürze ein weiteres Versionsupdate stattfinden wird, dann wird Apple auch im MacBook Pro die neue Hashwell-Prozessor-Architektur einbauen. Es ist davon auszugehen, dass dann die günstigeren Modelle aus dem Angebot genommen werden.

Allen Computern gemeinsam ist das Augenmerk von Apple auf das Zusammenspiel von Technik/Hardware und Software. Die Qualität ist in diesem Bereich marktführend. Die Nutzer können sich in dieser Frage sicher sein, immer die richtige Wahl zu treffen. Nun geht es wirklich um die persönlichen Anforderungen. Ein Schüler oder Student hat sicher andere Ansprüche und Entscheidungsgründe als ein Grafik- oder Videoartist. Natürlich eignet sich ein Apple Computer auch für viele weitere Einsatzgebiete wie das Schreiben, Lesen von Inhalten und Medien, Medienwiedergabe, Office- und Produktivitätsaufgaben, Musikbearbeitung oder wissenschaftliche Einsätze oder Spiele. Alles in einem, es gibt fast nichts, was ein Apple Mac oder iPad nicht kann.

Bildquelle Apple Inc., Logitech Tastatur für iPad mini Amazon.de

MacBook Pro, MacBook Air und iPad – Die mobilen Apple Rechner im großen Vergleich
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Über Arno Kuss

Freiberuflicher Autor und seit Juli 2012 begeistertes Mitglied beim ApfelMagazine. Google+