Dienstag , 25 April 2017
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macOS Sierra: Neuer Name, Siri und mehr

Apples Update-Herbst erreicht heute mit der Veröffentlichung von macOS Sierra seinen vorläufigen Höhepunkt – wir werfen einen Blick auf die Neueuerungen.

Vor einer Woche hat Apple seine Herbst-Aktualisierungen für alle Betriebssysteme mit iOS 10 und watchOS 3 eingeläutet, heute erreichen die Updates mit der Veröffentlichung von macOS Sierra ihren Höhepunkt. Mit an Bord ist nicht nur ein neuer Name und die erste Desktop-Version von Siri, sondern auch einige Neuerungen in Sachen iCloud sowie unzählige kleine Features.

macOS statt OS X

Die erste große Neuerung des neuen Mac-Systems findet sich direkt und offensichtlich in seinem Namen: In der zwölften Version von OS X wechselt Apple den Namen zu macOS und gleicht ihn damit der Reihe von iOS, watchOS und tvOS an, vorher stach Mac OS immer als Außenseiter in dieser Sammlung von Systemen heraus.

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Neu in der zwölften Iteration von Apples Desktop-System ist aber natürlich nicht nur der Name, das größte neue Feature ist Siri. Seit OS X Mountain Lion war Apples Diktierfunktion bereits auf dem Desktop verfügbar, nun ist der Assistent in seinem gesamten Umfang auch an allen Macs verfügbar. Neben den bekannten Fragen, die von Wetter über Sportereignisse bis hin zum Kalender gehen, bietet Apple auf dem Desktop in Siri einige neue Antworten an. So kann Siri die Frage nach dem verfügbaren Speicherplatz beantworten, der Assistent kann nach Dateien suchen und stellt alle Ergebnisse direkt per Drag & Drop zur Verfügung, die Einbindung eines gefundenen Fotos oder einer Datei ist damit problemlos und schnell möglich. Aufrufbar ist Siri entweder über das Icon im Dock, ein Icon in der Menüzeile oder über ein Tastenkürzel, das in den Einstellungen festgelegt werden kann.

Während der Beta-Phase habe ich einige Tage mit Sierra gebraucht, bis ich mich mit der Bedienung meines Computers über Sprachkommandos anfreunden konnte, danach habe ich Siri aber immer mehr eingesetzt und die Funktionen sehr zu schätzen gelernt. Vor allem das schnelle Starten über den festgelegten Shortcut und damit der direkte Zugriff auf kleine Informationen finde ich extrem praktisch.

Einige iOS 10-Funktionen erhalten Einzug

Zusammen mit macOS Sierra finden auch einige Funktionen, die bereits aus iOS 10 bekannt sind, Einzug auf dem Mac. So können Nachrichten nun Reaktionen versenden und die neuen Sticker besser darstellen, Unterstützung für das Versenden von Stickern, Apps und Effekte fehlt aktuell jedoch komplett. Auch die Foto-App erhält Zugang zu den Andenken und kann diese in einer iOS-ähnlichen Ansicht darstellen.

Kleine Dinge für großen Spaß

Bereits in unserem Artikel zu watchOS 2 hatten wir die neue Funktion angeschnitten, nun ist sie endgültig für die Öffentlichkeit verfügbar: Mit einer verbundenen Apple Watch kann der Mac nach einmaligem Einrichten ohne Eingabe des Passworts schnell und unkompliziert entsperrt werden.

Außerdem teilen sich die Macs und iOS-Geräte einer Apple ID ab sofort auf Wunsch eine Zwischenablage, kopiert man auf dem Mac also nun ein Foto oder einen Link, kann man diesen direkt auf dem iPhone per Nachricht versenden, viel einfacher geht es nicht!

Erwähnenswert sind zudem auch die Neuerungen in Sachen iCloud. Vor allem spannend für Nutzer mit einer kleinen Festplatte ist der optimierte Speicher, bei dem Sierra nach doppelten und unbenutzten Dateien sucht und diese zur Löschung vorschlägt, auch iCloud-Dokumente werden bei geringem Speicherplatz nur noch bei Bedarf aus der Wolke geladen und belegen sonst keinen wertvollen Platz auf der Festplatte.

Download

macOS Sierra kann auf allen kompatiblen Macs ab sofort kostenlos über den Mac App Store geladen und installiert werden, vor der Installation empfiehlt sich wie gewohnt ein Backup über Time Machine oder einen vergleichbaren Dienst.

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Über Yannik Achternbosch

Yannik hat 2015 Abi gemacht und nun, nach einem Freiwilligendienst, sein Studium der Politikwissenschaft in Berlin aufgenommen. Er ist seit 2010 als Blogger in der Apple-Szene aktiv und nutzt privat iPhone, iPad und MacBook. Er arbeitet mit Begeisterung bei verschiedenen Blogs und hat seit Jahren keinen Keynote-Stream mehr verpasst.

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