Montag , 21 August 2017
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Partitionsmanagement: Wenn die Windows-Bordmittel versagen

Aus der Kategorie: Probleme, die der Mac-User nicht kennt: Windows-Betriebssysteme bieten eine Reichhaltige Auswahl an Partitionierungsmöglichkeiten. Allerdings hat Microsoft bei der Datenträgerverwaltung nicht daran gedacht, dass manchmal auch der umgekehrte Weg (ohne Datenverlust) wünschenswert wäre. Aber zum Glück gibt es dafür andere Programme.

Die Datenträgerverwaltung ist des Admins liebstes Spielzeug, wenn es unter Windows darum geht, eine Festplatte einzurichten. Falls man sich noch an die alten DOS-Zeiten mit „fdisk“ und „format“ erinnert, ist die Datenträgerverwaltung sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung und macht für gängige Aufgaben andere Programme überflüssig. Aber es gibt nicht nur gängige Anforderungen.

Beispielsweise lässt sich unter Windows eine Festplatte in einen dynamischen Datenträger konvertieren. Das ist etwa dann nützlich, wenn man das Betriebssystem für ein Software-RAID sorgen lassen will, etwa RAID 0, bei dem zwei Festplatten wie eine zusammenarbeiten – doppeltes Tempo, doppelte Kapazität (aber auch doppeltes Ausfallrisiko). Nur hat selbst die Windows-8-Datenträgerverwaltung nicht daran gedacht, dass man diesen Schritt unter Umständen auch umkehren möchte – wenn’s geht ohne Datenverlust. Die Microsoft-Lösung ist, alle Partitionen auf den betroffenen Festplatten zu löschen und neue einzurichten.

Das ist dabei nur ein Feature, mit dem die Datenträgerverwaltung nicht dienen kann. Weitere sind beispielsweise das Klonen von Partitionen oder das Ändern der Größe von FAT-Laufwerken. All das beherrscht der EaseUS Partition Master, den es in einer leicht abgespeckten Version auch kostenlos gibt. Immerhin ist positiv anzumerken, dass sich Microsoft für Windows 8 ein Herz genommen hat und der Datenträgerverwaltung ein paar neue Funktionen spendierte, die es in Windows 7, Vista und XP noch nicht gab.

Partitionsmanagement: Wenn die Windows-Bordmittel versagen
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