Freitag , 18 August 2017
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Prepaid-Tarife reichen für die meisten Nutzer aus

Möchte man unseren Prepaid-Vergleich durchführen, muss man sich zunächst entscheiden, welche Optionen dieser Anbieter erfüllen soll. Wird eine SMS-Flat benötigt? Wie viel Internetvolumen soll pro Monat zur Verfügung stehen? Ist eine Allnet-Flat oder eine Festnetz-Flat vorteilhafter? Anhand der Kosten, die unser Vergleich für die verschiedenen Anbieter aufdeckt, können die monatlichen Kosten optimiert werden, ohne die eigenen Ansprüche reduzieren zu müssen.

Dies sind Fragen, die vor dem Beginn eines Tarifvergleiches notwendig sind. Und diese sind natürlich nur individuell zu beantworten, da das Telefonverhalten sich ja auch ändern kann.

Bereits an dieser Stelle beschäftigt man sich mit der Frage, welches Netz  denn verwendet werden soll: Telekom, Vodafone, o2 oder E-Plus? Hierbei ist es wichtig, die Region, in der man sich vorwiegend aufhält, im Hinterkopf zu behalten. Denn nach wie vor gibt es Regionen, in der das ein oder andere Netz nicht optimal empfangen werden kann.

Fragt man sich an dieser Stelle immer noch, warum ein Prepaid-Vergleich notwendig ist, so wird dies im nächsten Schritt sehr deutlich.

Wie unser Prepaid-Vergleich funktioniert:

Nach Eingabe der bereits oben genannten Auswahlkriterien ermittelt der Prepaid Vergleichsrechner die möglichen Anbieter, die die gewünschten Kriterien erfüllen können. Es werden sowohl die Erstgebühren als auch die monatliche Belastung aufgezeigt.  Nicht immer ist der Unterschied zwischen ihnen sehr groß. Jedoch muss man sich an diesem Punkt genau anschauen, welche Leistungen dafür erbracht werden. Genau hier entstehen die Unterschiede. Es ist auf das monatliche Internetvolumen zu achten, ebenso auf eventuelle Frei-SMS. Für gewöhnlich können verschiedene Zusatzfunktionen gebucht werden. Dies geschieht individuell. Diese Kosten sind nicht im regulären, monatlichen Preis enthalten.

Welche Vorteile haben Prepaid Tarife gegenüber Vertragstarifen?

Die meisten Vertragstarife beinhalten eine monatliche Grundgebühr zusätzlich zu den Verbindungs- bzw. Flatkosten. Diese Grundgebühr ist bei den Prepaid Tarifen nicht existent. Auch wenn die Grundgebühr bei vielen Vertragstarifen oftmals weniger als 10 Euro beträgt, ist auch dieser Betrag auf das gesamte Jahr gerechnet ein großes „Taschengeld“.

Ein Mindestumsatz ist bei Prepaid Tarifen nicht zu finden. Es fallen also, wenn nicht telefoniert wird, auch keine Kosten an. Diese Option kann ein Vertragsanbieter nicht bieten, da ja bereits die Grundgebühr für ihn abgerechnet würde. Wer also das Handy hauptsächlich besitzt, um erreichbar zu sein, für den ist ein Prepaid Tarif mit ausschließlicher Telefonfunktion absolut ausreichend.

Es besteht keine Mindestlaufzeit. Es entstehen keine Kosten, wenn das Handy nicht benutzt wird. Man kann also bei Bedarf einfach wieder den Anbieter wechseln. Es sei hierbei jedoch angemerkt, dass einige Anbieter von Prepaid Tarifen eine Verwaltungsgebühr verlangen, wenn das Telefon überhaupt nicht benutzt wird und das Konto gewissermaßen geschlossen werden muss. Dies ist auf den Anbieterseiten zu finden.

Aufgrund des starken Konkurrenzkampfes auf dem Prepaidsektor profitiert der Kunde von extrem niedrigen Telefon- und SMS-Kosten. Diese können Vertragsanbieter nicht halten. Die Abrechnung erfolgt meist pro Minute bzw. pro SMS.

Mit einem Prepaid Tarif ist eine optimale Kostenkontrolle möglich. Denn wenn das aufgeladene Guthaben verbraucht ist, muss es erneut aufgeladen werden, um weiterhin telefonieren zu können. Somit besteht eine vollständige Kostenkontrolle.

Welche Zusatzoptionen gibt es zum „normalen“ Prepaid Tarif?

Zusätzlich zu den eigentlichen Telefon- und SMS- bzw. Internet-Optionen, die ein Prepaid Tarif beinhaltet, können Flatrates für bestimmte Funktionen gebucht werden. Dies sind beispielsweise  eine Flatrate ins deutsche Festnetz oder ein erhöhte Datenvolumen für die Internetnutzung. Ob sich diese Zusatzkosten jedoch lohnen, sollte im Vorweg geprüft werden. Hierbei kann ein Vergleichsrechner helfen. Dies sind individuelle Entscheidungen, die mit dem eigentlichen Prepaid Tarif nichts zu tun haben.

Wie wird eine Prepaid Karte aufgeladen?

Das Aufladen einer Prepaid Karte erfolgte früher ausschließlich über das Kaufen eines Aufladecodes. Diese gibt es in verschiedenen Preisklassen, meist € 15, € 25 und € 50. So kann jeder individuell entscheiden, wie viel Geld er für sein Handy in diesem Monat ausgeben möchte. Diese Codes sind an den meisten Tankstellen sowie in vielen Discountern und Drogerien erhältlich. Der Betrag wird ganz normal an der Kasse bezahlt, woraufhin man eine Quittung mit dem Aufladecode erhält. Diese muss nun nur noch unter einer bestimmten Telefonnummer eingegeben werden. Prompt erhält man die Ansage, dass das Prepaid Konto mit dem entsprechenden Betrag aufgeladen wurde.

Heutzutage gibt es allerdings auch Anbieter, die das Aufladen mit herkömmlichen Aufladecodes gar nicht mehr ermöglichen. Stattdessen gibt es einige fortschrittliche Methoden wie beispielsweise das Aufladen von unterwegs per SMS oder Anruf oder aber automatisiert jeden Monat oder sobald kein Guthaben mehr vorhanden ist. Welche Auflademethoden es gibt und welcher Prepaid Tarif welche Auflademethoden ermöglicht, können wir leider nicht in unserem Vergleich zeigen, allerdings gibt es spezailisierte Prepaid Verbraucherportale, wo man sehen kann wie man das Prepaid Guthaben aufladen kann.

Ist das Guthaben während des laufenden Monats verbraucht, kann dies selbstverständlich beliebig oft wiederholt werden.

Wer sich nicht von seinem Handy und den monatlichen Kosten abhängig machen möchte, greift gerne zum Prepaid Tarif. Hier besteht volle Kostenkontrolle, die gerade bei „Wenig-Telefonierern“ einen großen Vorteil zur Kosteneinsparung birgt.

Prepaid-Tarife reichen für die meisten Nutzer aus
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