Freitag , 18 August 2017
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Retina-Display und mehr – das „Neue iPad“

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Als Tim Cook als Nachfolger des verstorbenen Steve Jobs, seine erste große Apple-Produktpräsentation vorstellte, waren die Erwartungen von Medienvertretern und Applenutzern sehr hoch gewesen. Würde der Stil des charismatischen Applegründers Steve Jobs beibehalten werden und wie viel Persönlichkeit steckt in den zelebrierten Produkten von Apple? Der Konzern-Nachfolger war sich dieser Herausforderung sicher bewusst und wählte eine Form der etwas sachlicheren Inszenierung. Der Name des Tabletnachfolgers von iPad 2 ist also nicht nur eine bloße Reduzierung einer Computerbezeichnung, vielmehr ist es der Versuch einer Entpersonifizierung eines Produktes, welches auch nach dem Ableben des herausragenden Steve Jobs, eine Zukunft haben soll.

Der Name

„Das Neue iPad“. Diese Bezeichnung scheint alles zu sagen aber irgendwie auch nichts. Was ist die Veränderung, welche Generation ist damit gemeint? Die Zuhörer oder Zuschauer warteten über die gesamte Präsentation hinweg, den neuen Tablet-Namen, zu hören. Das war natürlich ein cleverer Marketingzug seitens Apple. Die Spannung wurde durch die Vorstellung wie ein Geheimniss transportiert. Tim Cook hatte die Zeit, seine Funktion und seinen Job zu vermitteln, ohne der mächtigen Erwartung ausgeliefert zu sein. Das Produkt konnte nämlich rein äußerlich kaum für Aufregung oder Überraschung sorgen. Der Name: Das „Neue iPad“ wird als Produktbezeichnung eigentlich nur für diese Version maßgebend sein. Das Unternehmen möchte ja die Welten der Apple Computer – der „Macs“ und den mobilen Geräten wie dem iPhone oder dem Tablet vereinen. Das gilt demnach auch für den Namen. Die „Macs“ werden ja auch nicht als Nummer beziffert, die Modelle werden historisch aufgelistet. Aktuell wird immer das neueste Modell genannt. Das ist schon schlüssig aber irgendwie auch sehr ungewohnt.

Das Gehäuse – Weiß und Schwarz

Quelle: Apple - Pressebilder

Optisch kommt der „Couchcomputer“ fast unverändert in die Regale der Apple Stores und anderen Kaufhäuser. Die Maße sind bis auf die Bauhöhe und dem Gewicht identisch. Das aktuelle Modell ist gegenüber dem des zweiten Pads um ganze 0,6 Millimeter dicker und um 51 Gramm schwerer. Den Trend zur Verringerung konnte Apple also nicht umsetzen, das hat aber technisch bedingte Gründe und die sind im Gegensatz zum Äußeren wahrhaftig unterschiedlich. Wer aber Wert auf optische Wahrnehmung legt, wird bezüglich des „Neuen Tablets“ nicht in nie zuvor gesehene Welten eintauchen, außer, das Display zählt dazu, denn das hat es wirklich in sich.

Retina – die optische Superlative

Endlich gibt es das Retinadisplay auch für das Pad von Apple. Dieser hochauflösende Bildschirm überzeugt mit 2048 x 1536 Bildpunkten, das ergibt eine Auflösung von 264 ppi, doppelt so hoch als die des Vorgängers. Retina bedeutet eigentlich, die Bezeichnung der Netzhaut des Auges. Diese ermöglicht die Verarbeitung von optischen Signalen zu einem Bild, was Menschen aber auch Tiere erkennen können. Bislang war die technische Beschaffenheit bei Displays mit Bildpixeln mit dem menschlichen Auge erkennbar. Das Retinadisplay verändert diese Wahrnehmung, einzelne Bildpunkte sind nicht mehr erkennbar. Was schon bei dem iPhone 4 und dem iPhone 4s für Furore gesorgt hat, versetzt den Betrachter des Handschmeichlers wirklich in unbekannte Dimensionen vorstoßen. Spiel, Schriften und Grafiken wirken nun extrem realistisch und gestochen scharf – brillant!

4 – Kern Prozessor – Quad Core Power

Wenn Apple solch ein leistungsstarkes Display verbaut, darf der Motor nicht auf dem Niveau eines Zweitakters werkeln. Um flüssige Bewegungen gewährleisten zu können, bedarf es der Kraft von vier Prozessoren. Gemeinsam bilden diese, den A5X-Chip. Trotz dieser Leistungsverdoppelung gegenüber dem Vorgängers wird eine Akkulaufzeit von 10 Stunden genannt.

Kamera und Filmproduktion

Um bei den optischen Features zu bleiben, darf auch eine enorme Verbesserung hinsichtlich der verbauten Kameras genannt werden. Bei dem „Neuen Touch-Computer“ fotografiert auf der Rückseite eine Linse mit 5 Megapixeln Auflösung, Videos werden in Full-HD, also 1080p aufgenommen, das Vorgängerpad, lieferte da „nur 720p“. Auf der Bildschirmseite hat sich dafür mit einer VGA-Auflösung keine Veränderung eingestellt. Weitere neue Kamerafunktionen sind Fokussierung durch Fingertipp und Gesichtserkennung und integriertes Geotagging (WiFi oder Mobilfunk). Mit angepassten Apps erweitert sich die Funktionalität der Tablet Kamera zusätzlich um ein vielfaches.

Neuerungen für das „Apple-Tablet“ sind rein faktisch nur von Herstellerseite zu benennen. Das eine ist die Hardware, die Apple bietet. Diese Highlights sind schon Garant für innovative Technologie. Bekanntermaßen bietet Apple mit seinem Appstore eine fast unendliche Vielfalt, sein iOS-System mit Funktionen und Programmen zu erweitern. Die Vervierfachung der Auflösung bietet Neuentwicklungen im gesamten digitalen Printsektor. Mediale Inhalte können in nie da gewesener Auflösung veröffentlicht werden. Mit der Steigerung der Technik sind viel komplexere und anspruchsvollere Apps möglich. Das erfreut natürlich auch Gamer oder Nutzer von Grafikprogrammen, welche hohe CPU-Werte benötigen. Dieser Fakt sollte interessierten Käufern ein wichtiges Indiz für die Speicherkapazität des Wunschgerätes sein. Speicherintensive Programme und Anwendungen fordern deutlich mehr Speicherplatz. Dafür bietet Apple das „Neue iPad“ in den verschiedenen Versionen mit: 16, 32, und 64 Gigabyte Speicher an.

Retina-Display und mehr – das „Neue iPad“
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