Dienstag , 30 Mai 2017
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USB-Sticks: Worauf ist beim Kauf zu achten?

Ein USB-Stick gehört inzwischen zu jedem deutschen Haushalt, denn er dient nicht nur als Datenträger für Dateien, Fotos und Filme auf dem PC, sondern er steckt inzwischen auch in Musikanlage und Fernseher und zeichnet dort Sendungen auf. Mithilfe anderer Anschlüsse lässt er sich sogar mit dem Smartphone verbinden. Doch worauf ist beim Kauf zu achten? Um diese Frage beantworten zu können, muss zunächst einmal feststehen, mit welchem Gerät der USB-Stick verbunden werden soll, da sich die Anschlüsse unterscheiden.

USB-Sticks für Windows-PC und Notebook

Die meisten USB-Sticks sind mit einem USB-A-Stecker ausgerüstet – einem flachen und etwa fingerbreiten Stecker. Seit einiger Zeit gibt es auch den neuen USB-C-Anschluss, der oval und kleiner ist. Ihn besitzen besonders kompakte Notebooks, wie zum Beispiel das neue MacBook von Apple.

USB-Sticks für das iPhone und den iPad

Zwar weisen die Tablets und Smartphones von Apple keinen Anschluss für einen USB-Stick auf, allerdings besitzen sie einen sogenannten Lightning-Anschluss. Hierfür gibt es mittlerweile ebenfalls passende Sticks oder Adapter, die einen USB-A-Anschluss besitzen und zusätzlich den Lightning-Anschluss fürs Apple-Mobilgerät. Allerdings ist für das Betriebssystem iOS eine App erforderlich, die in der Regel vom USB-Stick-Hersteller zur Verfügung gestellt wird.

Sticks für Android Smartphones

Android-Smartphones und -Tablets haben es etwas leichter, denn sie verfügen allesamt über einen USB-Anschluss. In den meisten Fällen ist dies ein Mikro-USB oder Mini-USB.

Kaufberatung: darauf ist zu achten

USB-Sticks haben sich mittlerweile zu einem beliebten Werbemittel entwickelt und nicht selten werden bedruckbare USB-Sticks als wirkungsvolles Marketing-Instrument verschenkt. Wer nicht solch ein Glück hat, muss selber kaufen. Dabei sind einige Dinge zu berücksichtigen: USB-Sticks sind im Laufe der Jahre in puncto Speicherkapazität immer größer geworden – waren es früher nur einige Megabyte, so sind heute Sticks mit mehr als 100 GB nicht mehr selten.

Bei einer intensiven Nutzung wird schnell klar, dass es bei den Sticks deutliche Geschwindigkeitsunterschiede gibt. Die Geschwindigkeit wird in drei verschiedenen Werten angegeben. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit sollte im Idealfall 300 MB/s erreichen. Der dritte Wert ist die Zugriffszeit, die angibt, wie schnell der USB-Stick auf die Kommandos reagiert. Dieser Wert ist noch viel wichtiger als die Lese- und Schreibgeschwindigkeit, er sollte möglichst weniger als eine halbe Millisekunde betragen.

Wer seinen USB-Stick ständig mit sich führt, muss beim Kauf darauf achten, dass er ein robustes Gehäuse hat. Die Mindestausstattung ist eine Schutzklappe, die verhindert, dass sich der Stecker verbiegt oder verschmutzt. Noch besser ist ein Stick, bei dem der Stecker in das Gehäuse zurückgeschoben werden kann. Ein weiteres Qualitätskriterium ist der verbaute Flash-Speicher, auf dem die Daten abgelegt werden. Jeder Stick ist für eine bestimmte Anzahl von Schreibzyklen ausgelegt. Die Angabe, wie oft dies ist, ist der Produktbeschreibung zu entnehmen.

Bild 1: © istock.com/DNY59
Bild 2: © istock.com/kyoshino

USB-Sticks: Worauf ist beim Kauf zu achten?
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