Mittwoch , 20 September 2017
Startseite | Allgemein | Von der Idee zum Produkt: App entwickeln mit Kickstarter

Von der Idee zum Produkt: App entwickeln mit Kickstarter

Wer eine tolle Idee für eine App hat, muss diese nur umsetzen – jedenfalls in der Theorie. In der Praxis ist das Vorhaben deutlich komplizierter, denn so eine App besteht nicht nur aus Programmcode, sondern auch aus Grafiken und Vorabtests. Da will man sich gerne absichern.

Zu Risiken und Nebenwirkungen…

Die Entwicklung einer App, selbst einer relativ einfachen, ist ein sehr aufwändiges Unterfangen. Wo am Anfang eine Idee steht, kommt das fertige Produkt, das man am Ende herunterladen kann, erst nach vielen Einzelschritten, die langwierig sind. Außerdem verschlingt ein solches Projekt Unmengen an Zeit. Wer sich diesbezüglich absichern will, greift da gerne zu Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter. Hierbei ist es möglich, Investoren von seiner Idee zu überzeugen, die dann Geld beisteuern, das die Entwicklung ermöglichen soll.

Ordentliche Beschreibung

Mit der Idee selbst ist es nicht getan. Man muss vermutlich nicht weiter erwähnen, dass die Idee eine gewisse Exklusivität beherbergen sollte. Eine App, die es schon zigfach im App Store gibt, ist sicherlich nicht sehr attraktiv für Investoren. Da braucht es schon ein gutes Alleinstellungsmerkmal, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Dafür ist die Beschreibung da. Hier sollte die Idee in all ihren Facetten ausführlich erklärt werden, sodass man erkennen kann, was die Idee ausmacht. Das Ganze sollte idealerweise mit Bildmaterial bestärkt werden. Gut beraten ist, wer bereits einen Prototyp anbieten kann, damit es etwas zu sehen gibt. Bei Kickstarter hat es sich zudem eingebürgert, ein Video mitzuliefern, in dem man sich als Initiator des Projekts vorstellt und erklärt, warum die Idee so toll ist und man auf Hilfe angewiesen ist. Wer sich mit dem Gedanken trägt, die Produktion eines solchen Vorstellungsvideos an einen externen Dienstleister outzusourcen, kann hier klicken und mehr über einen solchen Anbieter erfahren.

Was will ich überhaupt?

Beim Start der Kampagne sollte man relativ genau abschätzen, wie lange die Entwicklung wohl dauern wird und wie umfangreich sie wird. Daraus leitet sich der Preis ab, den man in der Crowdfunding-Plattform gerne erreichen möchte. Dieser sollte realistisch gewählt werden. Je höher er ist, desto höher sind auch die Erwartungen der Unterstützer. Ist er hingegen zu niedrig, muss man damit rechnen, dass eine Finanzierung zustande kommt, ohne dass das eingenommene Geld den Zeitraum bis zur Fertigstellung abdecken kann.

Investoren mit Goodies locken

Bei Kickstarter gibt es verschiedene Belohnungen, für die man einen Mindestpreis dazugeben muss. Der Initiator kann dies selbst festlegen. Es soll die Unterstützer dazu animieren, möglichst viel beizusteuern. Entsprechend sollte man sich lukrative Extras ausdenken, die es bei bestimmten Beträgen gibt. Das erhöht maßgeblich die Chance, dass die Kampagne erfolgreich verlaufen wird.

Erweiterte Ziele

Eine Kickstarter-Kampagne endet nicht, wenn der Zielpreis erreicht ist, sondern wenn die veranschlagte Zeit um ist. Es ist durchaus möglich – und schon oft passiert -, dass bei Ende der Kampagne (deutlich) mehr Geld zusammengekommen ist, als ursprünglich benötigt wurde. In diesem Fall kann man sog. Stretch Goals festlegen. Hier verspricht der Initiator bei Erreichen einer bestimmten Summe, dass weitere Features eingebaut werden. Dies folgt der Logik, dass bei einem höheren Investment auch mehr Geld zur Verfügung steht, das ins Projekt fließen kann. Auf diese Weise könnte man sich beispielsweise den einen oder anderen professionellen Übersetzer leisten und so noch mehr Sprachen unterstützen.

Von der Idee zum Produkt: App entwickeln mit Kickstarter
3.95 (79%) 20 Artikel bewerten

Die Apfelmagazine-Empfehlungen für deine neue Hardware:

iPhoneiPadMacVerträge
 Apple Store Apple Store Apple Store Telekom
 Telekom Telekom Gravis o2
 o2 o2 Saturn Vodafone
 Vodafone Vodafone MacTrade Base
 Gravis Gravis Amazon Congstar
 Saturn Cyberport Cyberport Sparhandy

 

Über Toni Ebert

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*