Montag , 25 September 2017
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Wie Apple in den letzten Jahren ordentlich Steuern gespart hat

Apple-in-den-letzten-jahren-ordentlich-steuern-gespart-hat-7070/tim-cook-3/“ rel=“attachment wp-att-7071″>tim-cook(CT) Seit mehreren Jahren soll Apple mit Hilfe legaler Steuertricks Milliarden Dollar an der Steuer vorbei transferieren. Die US Regierung in Washington hat davon Wind bekommen und Apple Chef Tim Cook in Raum 106 des Dirksen-Gebäudes eingeladen. Dort sollte der Apple Chef Rede und Antwort stehen. Die Senatoren beschuldigten den Apple CEO in dem Gespräch den Staat nicht angemessen an dem Erfolg von iPhone und iPad zu beteiligen.

Apple bringt den Staat um wichtiges Geld

Dem Unternehmen wurde während des Gespräches vorgeworfen, den Staat um wichtiges Geld für die Sicherheit und das Bildungssystem zu bringen. In einer 40 Seiten langen Abhandlung zeigten die Senatoren zudem, wie Apple den Staat um seine Steuereinnahmen bringt. Der Fokus des Dokuments lag dabei auf der europäischen Vertretung des Unternehmens welche sich in Irland befindet. Dort betreibt Apple einige Tochterfirmen über die das Unternehmen vorwiegend das Auslandsgeschäft abwickle. Eine der Tochterfirmen zahle, so zeigt es der Bericht sogar fast gar keine Steuern. Die Tochtergesellschaften befinden sich dabei zwar in Irland, werden aber aus den USA betrieben und gemanaged. Dadurch fühlt sich kein Land für dieses Unternehmen zuständig und kassiert entsprechend auch keine Steuern. Einige Milliarden US Dollar an Steuern sind den zwei Ländern damit in den vergangenen Jahren durch die Lappen gegangen.

Apple: Wir haben alle nötigen Steuern gezahlt

Im Zeugenstand versicherte Apple Chef Tim cook, dass das Unternehmen sowohl im In- als auch im Ausland alle nötigen Steuern abgeführt habe. Er sei stolz darauf, Apple zu repräsentieren. Die Politiker kamen in der Sitzung zu dem Schluss, dass Apple lediglich legale Steuerschlupflöcher gesucht und gefunden habe. Dementsprechend seien es Fehler der Politik gewesen, die letztlich zu den fehlenden Steuermilliarden geführt hätten. Die Politik müsse hier, so die Senatoren, dringend nachbessern. Das dürfte allerdings kein Grund sein die Augen vor Unternehmen wie Apple zu verschließen, die mit ihren Tricks die Steuergesetze aushebeln. Sowohl die G20 als auch die OECD Länder arbeiten schon seit längerer Zeit daran, ein Steuersystem für international agierende Unternehmen zu schaffen. Trotzdem gab es in den letzten Jahren immer wieder Unternehmen, die zahlreiche Steuerschlupflöcher entdeckt und genutzt haben.

Apple liefe Gefahr, wenn es die illegalen Steuertricks nutzen würde, verklagt zu werden

Apple selbst beteuerte, keine schlimmen Steuerschlupflöcher zu nutzen und das Steuersystem nicht auszureizen. So habe das Unternehmen keine Konten auf den Cayman Islands oder in der Karibik. Apple würde sogar große Gefahren eingehen solche Löcher zu nutzen. Das Unternehmen hätte dann im Wettbewerb mit anderen großen Unternehmen einen erheblichen Nachteil. Zudem, so sagte es ein Anteilseigner via Twitter, würde Apple von den Anlegern verklagt werden, wenn das Unternehmen solche Steuertricks nutzen würde.

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