Freitag , 18 August 2017
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Wie wird eine App entwickelt?

Für viele ist der App Store die erste Anlaufstelle, wenn es darum geht, das Smartphone um neue Funktionen zu bereichern. Aber bevor eine App dort veröffentlicht werden kann, muss sie zunächst entwickelt werden. Wie geht man dabei vor?

Am Anfang steht die Planung

Der erste Schritt ist immer, grob zu umreißen, was die App überhaupt können soll. Bevor man weiß, was man überhaupt erreichen will, braucht man gar nicht anfangen. In vielen Fällen ist diese Planungsphase diejenige, die am meisten Zeit beansprucht. Denn nach dem Grundkonzept kommt schon das nächste Problem: Wie soll die App intern funktionieren und wie möchte man das Ganze darstellen. Diese Überlegungen in der Planungsphase anzustellen, kann sich lohnen, denn mitunter ist eine nachträgliche Änderung mit großem Aufwand verbunden, was die Veröffentlichung weiter nach hinten schiebt.

Entwicklung der Logik

Ist die Planung abgeschlossen, kann mit der Entwicklung begonnen werden. Üblicherweise beginnt man mit der „Business Logic“, also dem Code, der die Arbeit verrichtet. Hier kommt es enorm drauf an, was die App können soll. Beispielsweise muss man sich bei einer Taschenlampen-App keine Gedanken um die Speicherung von Daten machen, bei einer Textverarbeitung sähe das hingegen schon anders aus. Die Logik sollte ausgereift sein, effizient arbeiten und vor allem komplett integriert sein, bevor man sich an weitere Schritte wagt.

Präsentation

Wenn die App intern funktioniert, die Logik also abgeschlossen ist, kann man sich an das Design machen. Denn das ist, was man später auf Screenshots sehen wird und was auch der Benutzer zu Gesicht bekommen wird. Die grafische Benutzeroberfläche muss zu der Plattform passen, für die die App entwickelt wird, damit sich der Anwender direkt zu Hause fühlt. Außerdem sollte sie logisch und intuitiv aufgebaut sein. Dafür sollte man sich an den Vorgaben des Plattform-Herstellers orientieren und dessen Konzepte übernehmen. Wenn der Anwender mit dem System selbst klar kommt, weiß er direkt, wie die App bedient werden will.

Die Puzzleteile zusammensetzen

Bevor die eigentlichen Tests losgehen, müssen grafische Oberfläche und die im Hintergrund ablaufende Logik miteinander verbunden werden. Wenn der Anwender also eine Datei der Textbearbeitungs-App lädt, muss der Inhalt auf dem Bildschirm erscheinen. Je nach Funktionsumfang kann das eine Menge Arbeit sein, denn alle Funktionen, die man sich bei der Logik mühsam erarbeitet hat, wollen verwendet werden und müssen in der grafischen Oberfläche verstaut werden.

Testen, testen testen

Der nächste Schritt ist einer der schwierigsten, denn nun ist die App „eigentlich“ schon fertig – im Idealfall, der in der Praxis aber nicht eintreten wird, könnte die App schon veröffentlicht werden. Da Entwickler, die seit längerem an und mit der App arbeiten, den Blick für Details verlieren, z.B. Designprobleme, sollten nun außenstehende Leute eingeladen werden, die App auf Herz und Nieren zu überprüfen. Ihre Aufgabe ist es, Probleme zu finden, sei es welche, die die Benutzerfreundlichkeit betreffen, Abstürze oder schlicht Fehler im Programm. Auch Probleme beim Design sollten hier gefunden und behoben werden. Der Test sollte zudem auf möglichst vielen verschiedenen Geräten stattfinden, denn die späteren Anwender haben ebenfalls alle möglichen Geräte zu Hause. Wenn alle mit der App zufrieden sind, kann der finale Schritt kommen: Die App kann für die Veröffentlichung im App Store eingereicht werden.

 

Entwicklung von Apps auslagern

Wer eine App entwickeln möchte, aber selbst keine Ressourcen oder nicht das Wissen hat, wie er vorgehen muss, kann auch externe Dienstleister mit der Entwicklung beauftragen. Beispielsweise bietet die Lutz-IT GmbH viele Leistungen, die sich mit der Entwicklung von Programmen auseinandersetzen, von der Konzeption bis hin zu Tests und der Veröffentlichung.

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