Freitag , 18 August 2017
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WWDC 2013 Gerüchte Roundup: Das wird erwartet

wwdc_2013_app_icon(CT) Vor einem Jahr hat Apple in etwa die World Wide Developer Conference 2012 eröffnet. Damals stellte Apple ein neues iOS, eine neue Version von Mac OS X und nicht zu vergessen auch das 15 Zoll Retina MacBook Pro vor. Im Bezug auf Produkteinführungen sieht es bei Apple in diesem Jahr bisher eher mau aus. Sicherlich gab es einen aktualisierten iPod Touch und ein minimales Update für die Retina MacBook Pro Reihe, sonst gab es aber bisher keine größeren Produkteinführungen. Auch wenn Apple wohl etwas hinter dem Zeitplan liegt, so wird es nächste Woche am 10. Juni eine Keynote geben, bei der Apple ein neues iOS, ein neues Mac OS und auch neue MacBook Air vorstellen wird. Hier die bisherigen Gerüchte und einige neue im Überblick.

iOS 7: Es wird flach

Im vergangenen Jahr hat Apple einige größere Änderungen im Management vorgenommen. So musste der ehemalige iOS Senior Vice President Scott Forstall gehen. Seine Aufgaben wurden auf den OS X Chef Craig Federighi, Eddy Cue, den Chef für Apple’s Dienste, Bob Mansfield, den Technologie Chef, Apple’s sowie Jonathan Ive, dem Designchef Apple’s, aufgeteilt. Während sich Scott Forstall sich im Wesentlichen auf den sogenannten Skeuphormismus berufen hat, bei dem sich die Optik von Software an realen Objekten orientiert, glaubt Ive eher an die Einfachheit. Das wird sich auch im neuen iOS 7 zeigen. Tim Cook, der auf der Technikkonferenz D11 war, sprach davon, dass Apple vom Skeuphormismus weggehen wird. Jonathan Ive hat das Design der nächsten iOS 7 Version komplett geprägt und es einfacher gestaltet. So wurden zum Beispiel die alten Designs der Notepad und der Kalenderanwendung verändert. Jonathan Ive setzt beim Design in iOS 7 auf Farbgebungen wie flachem Weiß, grau/silber und schwarze Texturen. Die Kompass App zum Beispiel wird nicht mehr mit einem braunen Holzhintergrund versehen sein. Stattdessen soll der Hintergrund schwarz gestaltet sein und in weiß die Oberfläche des Kompasses zu sehen sein. Ive hat zudem daran gearbeitet, dass viele iOS Apps jetzt einen einheitlicheres Aussehen bekommen haben. Sie haben im wesentlichen eine weiß/graue Oberfläche. Der Unterschied in den Apps soll in unterschiedlichen Farben bei der Navigation liegen. So enthält die Kalendar App zum Beispiel rote Buttons. Die Wetter App wurde animiert gestaltet. Das Game Center wurde zudem von seinem Casino-Look befreit. Die WWDC App ist bereits in dem neuen Design gestaltet. Sie kommt komplett ohne Shiny- und Schatteneffekte aus. Sie wurde schwarz, weiß und mit grauen Texturen gestaltet.

iOS 7 wird sozialer

Schon seit einigen Wochen ist bekannt, dass iOS 7 neue soziale Netzwerke integrieren wird. Bisher waren Flickr und Vimeo als neue unterstützte Dienste bekannt. Nutzer müssen sich dafür lediglich einmal in iOS bei den Diensten in den Einstellungen anmelden und können dann Inhalte des Smartphones direkt darüber teilen ohne sich erneut einloggen zu müssen. Außerdem ist eine Integration von AirDrop geplant. Die Technologie gibt es schon seit längerem unter Mac OS und soll jetzt auch den Weg in iOS finden. Damit ist es möglich Inhalte ohne Verbindung zum Internet auf andere Geräte zu übertragen. Das AirDrop für iOS soll dabei ohne WLAN Verbindung funktionieren. Außerdem könnte eine Foto-Beam Funktion kommen. Damit könnten Fotos direkt auf anderen Geräten dargestellt werden.

Maps/Siri

Neuerungen wird es auch bei dem Kartensystem von Apple sowie bei der Sprachsteuerung Siri geben. So soll unter anderem die Eyes-Free Funktion ausgeweitet werden. Auch eine Integration von Apple Maps in Autos ist geplant. Dafür soll sich Apple schon mit unterschiedlichen Herstellern unterhalten haben. Mit diesen neuen Funktionen können bestimmte Funktionen am iPhone ohne größere Probleme auch ohne direkte Bedienung des Gerätes genutzt werden. Außerdem könnten Apple Maps mit Hilfe des Lightning Connectors ganz einfach über die Autokonsole angezeigt werden. Apple möchte zudem Siri und Apple Maps unter der Haube stark verbessern.

Kamerafilter

Apple soll in den letzten Monaten an einem Redesign der Kamera-App gearbeitet haben. Darin enthalten sind auch Foto-Filter, mit denen Bilder verändert werden können. Über dieses Feature gibt es jedoch innerhalb von Apple Streit. Während die Entwickler sehr glücklich mit den Filtern sein sollen, so hat sich das Management nicht gerade positiv über diese Funktion geäußert. Es bleibt also spannend, ob Apple die Funktion dann final integrieren wird.

Multitasking

Eine Überarbeitung des Multitaskings soll innerhalb von Apple derzeit ebenfalls getestet werden. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass die Übearbeitung bereits in iOS 7 landet. Die Oberfläche soll wie ein Mix aus iOS, Web OS und den Safari Tabs aussehen. Die derzeitige Multitasking-Funktion soll bei den Nutzern nicht so gut ankommen, weshalb das Unternehmen eine Überarbeitung plant.

API’s

Mit dem neuen iOS 7 könnten auch neue Funktionen für Programmierer mitkommen. Geplant sein könnte unter anderem eine Erweiterung der Gaming API’s sowie der Maps. An einer Siri API arbeitet Apple schon seit längerem, jedoch gibt es bisher keine Informationen darüber, wann diese Programmierschnittstelle für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird. Jedoch könnte es sein, dass Siri für bestimmte Kategorien von Apps zur Verfügung stehen könnte.

Veröffentlichung:

iOS 7 könnte bereits direkt zur WWDC erscheinen. So besagen es derzeit die Daten verschiedener Quellen. Apple fährt damit einen anderen Kurs als in den letzten Jahren. Sowohl iOS 5 als auch iOS 6 erschienen jeweils im September. Apple soll dabei höhere Prioritäten auf die Entwicklung der iPhone Version gelegt haben. Grund dafür könnten die Nutzungsstatistiken sein, nachdem das iPhone derzeit noch erheblich beliebter als das iPad ist.

Mac OS 10.9

Bei der WWDC soll Apple ebenfalls Mac OS 10.9 vorstellen. Das System trägt derzeit den Codenamen “Cabernet“. Es soll im Wesentlichen wieder einige iOS Features adaptieren, aber auch exklusive Features mitbringen.

Nutzerinterface

Apple plant mit Mac OS 10.9 einige kleinere Designänderungen vorzunehmen. Das neue Mac OS soll dabei aber nicht das von Jony Ive favorisierte Flat-Design enthalten. Vielmehr soll der Skeuphormismus weiterhin in dem System enthalten sein. Apple wird eventuell diese Designs aber doch noch entfernen um sie gegen den neuen Designstil zu tauschen.

Professionelle Nutzer

Apple will sich mit Mac OS 10.9 speziell den Power-Usern widmen. Mit Version 10.9 wird es wahrscheinlich einige neue Funktionen im Finder geben. Dazu zählt unter anderem das Suchen in verschiedenen Tabs. Ebenso soll es die Möglichkeit geben nach bestimmten Tags zu suchen. Weiterhin soll es möglich sein, mehrere Suchen in ein Fenster zu pinnen. Diese Funktionalität ist bereits vom Safari-Browser bekannt. Mit dem Tagged Browsing Modus sollen Elemente in der Suche entweder nach Art oder Label geordnet werden können. Eine weitere schöne neue Funktion ist es, mehrere Vollbild-Anwendungen auf mehreren virtuellen Desktops zu verteilen. Das ist besonders für MacBook Pro Nutzer interessant, die mit zusätzlichen externen Monitoren arbeiten wollen. So könnte zum Beispiel auf dem Notebook-Bildschirm ein Safari-Fenster offen sein mit dem im Internet gesurft wird, während auf dem zweiten Monitor zum Beispiel ein Video in Vollbild abgespielt wird. Unter Mac OS Lion wurde, wenn auf einem Bildschirm eine Vollbild-Anwendung genutzt wird auf dem anderen lediglich eine graue Textur angezeigt.

Features die von iOS übernommen werden

Ein Feature, welches von iOS wohl übernommen wird ist das Multitasking. Dabei geht es in erster Linie nicht um den Quick App Switcher, als vielmehr um die Pausierung von Anwendungen, die im Hintergrund laufen. Damit soll die Akkulaufzeit erhöht werden. Außerdem wäre mehr Prozessorleistung für die gerade benutzte Anwendung verfügbar. Im letzten Jahr hat Apple zudem an einer Siri Integration in Mac OS herum experimentiert. Ob diese in der neuen Mac OS Version landen wird ist derzeit noch unklar. Innerhalb von Apple wurden angeblich wegen dem Wechsel im Bereich des Managements einige Software-Entwicklungen nach hinten verschoben. Da die Priorität der Entwicklung auf iOS 7 liegt ist damit zu rechnen, dass Siri in Mac OS X nach hinten verschoben wird.

Entwickler

Mac OS 10.9 wird auch viele Features für Entwickler enthalten. Die neue Version soll demnach Verbesserungen in Software-Technologien und erweiterte Entwickler-Tools enthalten, die für die Entwickler wertvolle Funktionen mitbringen. Die Entwickler-Tools sollen dabei unter anderem für den neuen Vollbild Modus ausgelegt sein. Außerdem soll die Software weniger Texturen enthalten.

Veröffentlichung

Mac OS 10.9 wurde wegen der Priorisierung von iOS 7 etwas nach hinten verschoben. Das wurde deswegen gemacht, damit iOS 7 rechtzeitig veröffentlicht werden kann. Im ursprünglichen Zeitplan sollte die erste Entwicklerversion bereits im Januar ausgeliefert werden. Ende Juni sollte dann die Golden Masters Version erscheinen, die dem finalen Zustand weitgehend entspricht. Es ist bisher nicht bekannt, wann die Golden Master und die Finalversion erscheinen. Vor Mac OS Mountain Lion hatte Apple auch keine jährlichen Updates für sein System ausgeliefert.

MacBooks

Wie im letzten Jahr wird Apple in diesem Jahr wohl auch wieder einige MacBook Reihen aktualisieren.

MacBook Air

Erst vor kurzem war eine Preisliste aufgetaucht, nach der Apple neue MacBook Airs zur WWDC veröffentlichen möchte. Apple wird nach aktuellen Informationen die Bildschirmgrößen beibehalten. Es wird lediglich neue Optionen für den Speicher und Prozessoren geben. Einige Modelle werden wohl früher erscheinen. Apple wird die Reihe nach und nach aktualisieren. In dem neuen MacBook Air könnten dabei Intel’s Haswell Prozessoren zum Einsatz kommen. Ebenso könnte eine WLAN-ac Unterstützung kommen. Auch eine bessere Kamera sowie ein Dual-Mikrofon sollen im nächsten MacBook Air enthalten sein.

MacBook Pro

Für die WWDC wird kein technisches Update für die MacBook Pro Reihe erwartet. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass in den nächsten Monaten neue MacBook Pro erscheinen werden. Apple, so wird vermutet, wird sich das Update für das Retina MacBook Pro für den Release von Mac OS 10.9 aufheben. Es wird unter anderem mit einem 13 Zoll Retina MacBook Pro gerechnet, welches leicht dünner als sein Vorgäner sein soll. Das Update wird aber wohl etwas später erfolgen. Apple hatte erst im Oktober das 13 Zoll Retina MacBook Pro eingeführt. Apple hat erst Anfang des Jahres neue Retina MacBook Pro eingeführt, die einen leicht schnelleren Prozessor haben. Diese Modelle sind auch etwas günstiger als die Vorgäner. Auch ein Update der klassischen MacBook Pro ist im Moment ausgeschlossen für die Keynote der WWDC.

Zubehör

Zusammen mit den neuen MacBook Air wurden auf der Preisliste drei bisher nicht bekannte Zubehörgeräte gelistet (SKUs: ME177LL/A, ME182LL/A, ME918LL/A). Möglich wären, das zeigt zumindest der Preis, neue AirPort Extreme und Time Capsule Stationen. Diese könnten WLAN-ac Chips enthalten, um den neuen Standard zu unterstützen. Die Updates der Geräte könnten vorwiegend dazu gedacht sein, um die aktuelle Apple Hardware zu unterstützen.

Radio

Schon seit einigen Jahren wird vermutet, dass Apple einige Optimierungen im Bezug auf seine Musikdienste vornimmt. Apple’s iTunes Store hat dem Unternehmen jetzt seit zehn Jahren gut als Umsatzquelle gedient. Jetzt wo aber Dienste wie Pandora oder Spotify immer beliebter werden muss Apple dringend handeln. Verschiedene Quellen berichten übereinstimmend, dass Apple seinen eigenen Musikdienst plant, der so ähnlich wie Pandora funktionieren soll. Dieser soll anhand der vom Nutzer gehörten und gekauften Musik in verschiedenen Kategorien passende Musikprogramme zusammen stellen. Apple profitiert dabei von einer großen Datenbank an Nutzern, die einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz bedeuten. Die Funktionalität soll dabei basierend auf iTunes Genius umgesetzt werden, die bereits unter Mac OS X und iOS zum Einsatz kommt. Laut verschiedenen Quellen soll der Dienst schon ganz gut funktionieren. Apple wollte den Musikdienst eigentlich bereits im letzten Jahr starten. Das ist allerdings an den zähen Verhandlungen mit der Musikindustrie gescheitert. Dabei soll der Dienst in verschiedenen Szenarien getestet worden sein: Einmal als vorinstallierte App, dann als seperate App zum herunterladen und als Funktion welche in die bestehende Musik-App integriert wird. Sollte es als Standard App enthalten sein, so wird iRadio jedoch nicht die normale Musik App ersetzen. Bisher ist noch nicht bekannt, inwieweit Songs übersprungen werden können. Sony und Apple sollen sich im Bezug auf das Feature bisher nicht einig gewesen sein. Verträge hat das Unternehmen bisher mit Warner Music und der Universal Music Group. Finanziert werden soll der Dienst mit Werbung und einem Premium Modell. Das iAd Team soll die Vermarktung des personalisierten Internetradios übernehmen. Die Werbung soll eine Kombination aus Display- und Audiowerbung darstellen. Das Premiummodell könnte mehr Funktionen enthalten. Apple soll mit den Labels auch darüber gesprochen haben, ob eine Integration auf anderen Geräten möglich wäre. Dabei geht es im Wesentlich um die Einführung in einer neuen iTunes Version sowie auf Apple TV. Wann diese kommt ist bisher unklar.

WWDC 2013 Gerüchte Roundup: Das wird erwartet
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Ein Kommentar

  1. Ich denke ein AppleTV 4 könnte es auch geben.
    Ob das iOS 7 wirklich so „flach“ wird wie bisher gedacht mag ich stark zu bezweifeln. das wäre eine zu große wende bei apple.

    die macbook airs werden sicherlich mit retina support kommen sowie mit mehr ram.